Fußball heute: Das Transfer-Drama um einen der auffälligsten Akteure des FC Schalke 04 hat ein jähes und für viele überraschendes Ende gefunden. Nachdem ein millionenschwerer Deal mit den USA in letzter Sekunde scheiterte, kehrt der Offensivmann nun unter emotionalen Vorzeichen in das Ruhrgebiet zurück und stellt die sportliche Leitung vor vollendete Tatsachen.
Moussa Sylla kündigt Rückkehr nach Gelsenkirchen an
In den Verhandlungen um einen Wechsel von Moussa Sylla zum New York City FC ist es am finalen Tag der Transferperiode zum kompletten Stillstand gekommen. Nach Medienberichten ist der bereits sicher geglaubte Transfer geplatzt, nachdem sich die Vereine nicht auf die finalen Konditionen einigen konnten. Für Schalke 04 ist dies ein herber Schlag, da dem Verein dadurch eine garantierte Einnahme von rund sechs Millionen Euro – die durch Boni auf bis zu sieben Millionen hätte ansteigen können – entgeht.
Der 26-jährige Angreifer, der bereits die Reise angetreten hatte und den Medizincheck in England absolvierte, meldete sich am Montag über soziale Netzwerke emotional bei den Anhängern zu Wort. Mit den Worten „Schalke-Fans, ihr seid verrückt. Ich komme nach Hause“ deutete er seinen Verbleib im Revier an. Hintergrund des plötzlichen Scheiterns waren offenbar Nachverhandlungen seitens der Amerikaner. Diese drängten nach dem Medizincheck, bei dem es laut Medienberichten leichte Auffälligkeiten gab, plötzlich auf ein Leihgeschäft statt einer festen Verpflichtung – ein Modell, das für die Schalker Vereinsführung nicht infrage kam.
FC Schalke 04: Sylla bleibt das Sorgenkind der Kaderplanung
Die gescheiterte Transaktion ist bereits der dritte Versuch innerhalb von anderthalb Jahren, den Malier gewinnbringend zu veräußern. Für Sportdirektor Frank Baumann und sein Team bedeutet dies eine enorme Erschwerung der kurzfristigen Planungen, da ohne die Transfererlöse kein neuer Stürmer mehr verpflichtet werden konnte. Während in der amerikanischen MLS das Wechselfenster noch bis Ende März geöffnet bleibt, ist für deutsche Vereine nun die Tür für Neuzugänge zugefallen.
Die sportliche Leitung muss Sylla nun wieder in den laufenden Spielbetrieb integrieren. Sollte er zeitnah ins Training zurückkehren, wäre er theoretisch bereits für das kommende Duell gegen Dynamo Dresden eine Option. Für die Schalke-Fans ist die Rückkehr ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bleibt ein torgefährlicher Akteur erhalten, andererseits belasten die gescheiterten Verkäufe weiterhin das Budget für einen umfassenden Kaderumbau.
Ausblick: Die nächste Saga folgt im Sommer
Mit dem Verbleib von Sylla ist das Thema jedoch nur vertagt. Es wird erwartet, dass die Spekulationen um seine Zukunft nach Saisonende erneut aufflammen werden. Bis dahin gilt es für den Stürmer, seinen Fokus wieder voll auf die Aufgaben in Gelsenkirchen zu richten. Die warmen Worte an die Fans deuten zumindest darauf hin, dass die persönliche Bindung trotz der Wechselabsichten intakt ist. Ob es im vierten Anlauf im Sommer schließlich zu einer dauerhaften Lösung kommt, bleibt abzuwarten.
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