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Freiburg vs. Bremen: Bitteres Thioune-Debüt gegen zehn Freiburger

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Der erhoffte Befreiungsschlag unter dem neuen Trainer Daniel Thioune ist für den SV Werder Bremen ausgeblieben. In seinem ersten Spiel als Bundesliga-Coach unterlag der 51-Jährige mit seinem Team beim SC Freiburg mit 0:1. Werder wartet damit seit nunmehr elf Partien auf einen dreifachen Punktgewinn und belegt nach dem 21. Spieltag den gefährlichen 16. Tabellenplatz. Während die Freiburger im neunten Heimspiel in Folge ungeschlagen blieben, wächst an der Weser die Sorge vor dem Abstieg weiter an.

Beste-Traumtor bestraft Bremer Nachlässigkeit in der Anfangsphase

Die Entscheidung im Europa-Park-Stadion fiel bereits früh in der Partie. In der 13. Minute schlug Freiburg eiskalt zu, unmittelbar nachdem Werder durch einen artistischen Fallrückzieher von Justin Njinmah die Riesenchance zur Führung vergeben hatte. Im direkten Gegenzug profitierte Niklas Beste von einer unzureichenden Klärungsaktion der Bremer Defensive. Der ehemalige Heidenheimer zog von der rechten Seite in die Mitte und zirkelte den Ball sehenswert zum 1:0 ins lange Eck. Es war die erste gefährliche Offensivaktion der Hausherren, die kurz darauf beinahe durch einen Kopfball von Matanovic nachgelegt hätten, doch Werder-Keeper Backhaus verhinderte mit einem Reflex den Doppelschlag.

Freiburg vs. Bremen: Rote Karte sorgt für hitzige zweite Halbzeit im Breisgau

Nach dem Seitenwechsel keimte bei den Gästen neue Hoffnung auf, als Freiburgs Johan Manzambi in der 52. Minute nach einem harten Einsteigen gegen Deman des Feldes verwiesen wurde. Schiedsrichter Deniz Aytekin korrigierte seine ursprüngliche Entscheidung nach Sichtung der Videobilder auf Platzverweis. Werder agierte in Überzahl zwar deutlich dominanter und erhöhte den Druck auf das gegnerische Tor, blieb im Abschluss jedoch letztlich zu harmlos. Weder der eingewechselte Mbangula noch Schmid konnten Noah Atubolu im Freiburger Kasten überwinden, der seinen Kasten mit mehreren Paraden sauber hielt.

Glückloser Sturmlauf und Frust an der Freiburger Seitenlinie

In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent: Ein vermeintlicher Treffer zum 2:0 durch den eingewechselten Suzuki wurde aufgrund eines vorangegangenen Fouls an Agu nach VAR-Eingriff richtigerweise aberkannt. Diese Entscheidung sorgte für heftige Proteste an der Freiburger Bank. SC-Trainer Julian Schuster sah in der Nachspielzeit seine vierte Gelbe Karte und wird damit im nächsten Spiel gesperrt fehlen. Werder warf in der achtminütigen Nachspielzeit alles nach vorne, doch es fehlte die nötige Präzision, sodass Thiounes Premiere trotz engagierter Leistung ohne Punkte endete.

Bundesliga – Tabelle