Fußball heute: Borussia Mönchengladbach gleicht derzeit einem sportlichen Pulverfass. Während Manager Rouven Schröder im Hintergrund eine ambitionierte Zukunfts-Vision vorantreibt, droht das Fundament durch die anhaltende sportliche Talfahrt wegzubrechen. Die Warnungen des Sportdirektors werden immer deutlicher: Nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen betonte Schröder erneut die „gefährliche Situation“ eines Klubs, der zwischen struktureller Erneuerung und der nackten Angst vor dem Abstieg schwankt.
Borussia Mönchengladbach: Kabinen-Frust und mentale Blockaden
Trotz des achtbaren Remis gegen den amtierenden Meister bleibt die sportliche Bilanz ernüchternd. Seit fünf Partien wartet die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski auf einen dreifachen Punktgewinn, wodurch der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf bedrohliche drei Zähler geschrumpft ist. Besonders besorgniserregend sind Berichte über den Zustand innerhalb des Teams. Wie die Sport Bild berichtet, herrsche in der Kabine erhebliche Unruhe. Die Profis gelten als „mental angeschlagen“, zudem zeigten einige ungenannte Stars ihre Unzufriedenheit offen.
Erschwerend kommt hinzu, dass ein zeitnahes Comeback von Hoffnungsträger Tim Kleindienst nicht in Sicht ist. Der Nationalstürmer fehlt nach einer Knieoperation bereits seit Mitte Dezember, was die offensive Durchschlagskraft der Fohlenelf massiv schwächt.
Wirtschaftliches Risiko: Sinkende Marktwerte gefährden Sommer-Umbruch
Die Krise hat auch eine gefährliche wirtschaftliche Komponente. Die Führungsetage sorgt sich laut sport.de, dass die Verkaufspreise der Top-Stars bei anhaltendem Misserfolg in den Keller sinken könnten. Dies würde den für den Sommer geplanten „großen Umbruch“ massiv gefährden, da die finanziellen Mittel für Neuzugänge fehlen könnten. Dabei hat Schröder bereits im Winter erste Akzente gesetzt: Durch elf Kaderbewegungen – die meisten seit 20 Jahren – wurden rund 4,5 Millionen Euro an Gehalt und Ablösen eingespart.
Struktureller Umbau und neue Partnerschaften
Abseits des Rasens arbeitet der Verein jedoch mit Hochdruck an der Modernisierung. Mit André Hechelmann übernimmt im März ein neuer Scouting-Direktor, zudem bringt eine Namenspartnerschaft für den Borussia-Park bis 2031 rund 20 Millionen Euro ein. Auch die internationale Vermarktung wird durch eine Kooperation mit dem japanischen Rekordmeister Kashima Antlers vorangetrieben. Doch all diese langfristigen Erfolge stehen unter dem Vorbehalt des Klassenerhalts.
Zusätzlicher Druck kommt von der Tribüne: Die neu formierte Dachorganisation der Fans fordert mit einer Zehn-Punkte-Agenda unter anderem ein klares Bekenntnis gegen Investoren und die 50+1-Regel, was die Verantwortlichen vor weitere sensible Herausforderungen stellt.
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