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1. FC Köln: El Mala bittet selbst um neue Rolle – Wagner reagiert

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Fußball heute: Der 1. FC Köln plant fest mit Said El Mala (20). Einen Wechsel im Winter schließt Thomas Kessler (40) weitgehend aus, wie Transfermarkt unter Berufung auf Bild berichtet. Sportlich steht für den Offensivspieler zudem eine Veränderung an. Laut Express soll er nach den Ausfällen im Sturm künftig zentraler agieren.

1. FC Köln: Kessler plant mit El Mala für die ganze Saison

„Im Fußball sollte man nichts kategorisch ausschließen. Aber ich kann ganz klar sagen, dass wir fest damit planen, dass Said die gesamte Saison bei uns spielt“, sagte Kessler der Bild. Nicht ohne Grund habe der Angreifer seinen Vertrag noch einmal verlängert. Mit einem Abgang im Winter beschäftige er sich deshalb derzeit nicht.

Interessenten gab es reichlich. Borussia Dortmund und der FC Brentford bemühten sich im vergangenen Sommer intensiv, doch El Mala verlängerte zu verbesserten Bezügen bis 2031. Vor allem Klubs aus der Premier League sind weiter interessiert, konkrete Angebote liegen demnach aber nicht vor. „Ich muss Said sicherlich nicht festketten“, betonte Kessler.

Said El Mala: Kessler traut ihm den Sprung in die Weltspitze zu

Für die Zukunft lässt der Köln-Boss die Tür allerdings offen. „Wenn irgendwann ein Top-Klub anruft, können wir uns gerne über einen Transfer unterhalten“, sagte er. Bis dahin liege es vor allem am Spieler selbst, wie weit sein Weg führe. Entwickelt sich El Mala weiter, könnte der Klub einen neuen Rekorderlös erzielen.

Die Zahlen sprechen schon jetzt für ihn. In der Vorsaison kam der 20-Jährige auf 13 Tore und fünf Vorlagen in 34 Ligaspielen, in dieser Spielzeit traf er bereits zweimal in vier Partien. Anfang Oktober debütierte er in der A-Nationalmannschaft, sein Marktwert stieg um weitere fünf auf 50 Millionen Euro. Kein Kölner ist mehr wert.

Köln-Trainer Wagner: El Mala rückt ins Zentrum

Personell muss René Wagner umplanen. Thijs Dallinga zog sich in einem Testspiel gegen Viktoria Köln einen Kreuzbandriss zu, Ragnar Ache verletzte sich am Oberschenkel. Den Wunsch nach einer neuen Rolle äußerte El Mala dabei selbst. „Er hat nach den Ausfällen gefragt, ob er da auch in Frage kommt“, verriet der Trainer laut Transfermarkt.

Der Linksaußen soll künftig zwischen Flügel und Sturmspitze pendeln. „Wenn er außen glatt verteidigt werden kann, hat er schon mal Probleme, weil er oft gegen zwei Gegner spielen muss, weil er gedoppelt wird“, erklärte Wagner dem Express. Aus dem Zentrum heraus finde er dagegen eher Momente, in denen er frei wird.

Derby gegen Gladbach: Acht Schüsse, ein Siegtor

Wie viel Wucht in ihm steckt, zeigte das Derby gegen Borussia Mönchengladbach. El Mala gab acht Schüsse ab, kein anderer Kölner kam auf mehr als zwei. Nach mehreren vergebenen Chancen erzielte er das Tor zum 2:1-Sieg. Ein Freund hatte ihm einen Hattrick prophezeit, dass es nur ein Treffer wurde, ärgerte ihn ein wenig.

Zur Pause tauschte Wagner ihn mit Marius Bülter, damit der Angreifer zu seinen Momenten kommt. In der 57. Minute übersah El Mala allerdings den freien Bülter und scheiterte selbst an Moritz Nicolas. Zuvor hatte er einen schwachen Rückpass von Daiki Hashioka abgefangen. „Er hat gegen den Ball eine Gabe“, lobte der Coach.

Kölner Angreifer El Mala: Parallelen zu Cristiano Ronaldo

Seine Entwicklung erinnert an Cristiano Ronaldo, der ebenfalls als trickreicher Flügelspieler begann. Wie Ronaldo verfügt auch der 1,87 Meter große Kölner über enorme Physis, ist im Konter gefährlich und im Pressing wuchtig. Verbessern kann er sich demnach noch im Kombinationsspiel, im Passspiel und in seinem Verhalten ohne Ball.

Bislang bedroht El Mala die Abwehrreihen meist im Alleingang. Der nächste Schritt wäre ein Sturmpartner, dessen Laufwege auf ihn abgestimmt sind. Schon am Freitag (20:30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt bekommt er im Zentrum seine nächste Gelegenheit. „Said soll sich seine Momente schnappen“, gab Wagner auf der Pressekonferenz die Richtung vor.

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