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Eintracht Frankfurt: Diese Heimbilanz ist kaum zu glauben

Eintracht-Frankfurt-Fans

Fußball heute: Fünf Punkte aus fünf Spielen, dazu das 0:6 in Leipzig – vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Freitag (20:30 Uhr, Sky) steht Eintracht Frankfurt mächtig unter Druck. „Es ist ein extrem wichtiges Spiel. Für uns möglicherweise sogar sehr richtungsweisend“, sagte Trainer Adi Hütter (56) laut Bild. Ein Heimsieg gelang laut absolutfussball seit März nicht mehr.

Eintracht Frankfurt: Absturz auf die Abstiegsplätze droht

Bei einer Niederlage könnte die Eintracht laut Bild in die Abstiegszone rutschen. Nach sechs Spieltagen war das zuletzt 2016 der Fall, als der Klub knapp dem Abstieg entging. Brisant ist zudem der Zeitpunkt, denn schon am Montag steht die Mitgliederversammlung an. Eine weitere Blamage vor ganz Fußball-Deutschland könnte den Unmut der Fans dort entladen.

Ohnehin knirscht es an der Spitze seit Monaten. Eine Pleite würde die Kritik an Sportchef Markus Krösche (46) und seinem Kader weiter verschärfen. Präsident Mathias Beck (55) will mit mindestens 95 Prozent wiedergewählt werden, Sprecher Axel Hellmann (55), der nach Krösches Abschied CEO werden soll, braucht ebenfalls eine positive Stimmung.

SGE-Heimbilanz: Seit März ohne Sieg

Der letzte Heimsieg datiert vom März, als die Eintracht Heidenheim mit 1:0 schlug. Seither folgten ein 2:2, ein 1:3, ein 1:2, ein weiteres 2:2, ein 1:4 und erneut ein 2:2. Die beiden jüngsten Partien, das 1:4 gegen Augsburg und das 2:2 gegen Freiburg, fallen bereits in Hütters Amtszeit. Im Kalenderjahr stehen zu Hause nur drei Siege, vier Remis und sechs Niederlagen.

Hütter selbst kann sich an Ähnliches nicht erinnern. Er verstehe nicht, „wie man über einen so langen Zeitraum zu Hause nicht gewinnen kann“, sagte er laut absolutfussball. Eine Erklärung sieht er im Alter seiner Mannschaft, der jüngsten der Liga. Die Spieler wollten unbedingt gut abschneiden und seien deshalb verkrampft.

Adi Hütter: Rückendeckung von der Klubführung

Intern wird der Trainer für den schwachen Start nicht verantwortlich gemacht. Der Klub trägt auch seine öffentliche Kritik an den Spielern mit. Wer keine Leistung bringt, muss nach Hütters klarer Ansage mit der Bank rechnen. Damit hat er die Messlatte für sein Team deutlich nach oben gelegt.

Der Coach gerät allerdings selbst in die Schusslinie, sollte sich nach den deutlichen Worten und harten Maßnahmen nichts ändern. Das Köln-Spiel ist damit auch für ihn ein Gradmesser. Ein Sieg würde Ruhe bringen, eine weitere Niederlage dagegen die Diskussionen vor der Mitgliederversammlung zusätzlich befeuern.

Robin Koch: Kapitän muss gegen Köln liefern

Im Fokus steht vor allem Robin Koch (30). Trotz seiner Auswechslung zur Pause in Leipzig bleibt der Abwehrspieler in der Startelf und behält die Kapitänsbinde, muss sich nun aber beweisen. „Wenn um 20.30 Uhr die Lichter angehen, müssen wir es zeigen“, forderte Hütter. Die Botschaft gilt der gesamten Mannschaft.

Das Duell ist für die Eintracht das erste Heimspiel unter Flutlicht in dieser Saison. Die Polizei hat die Partie als Hochrisikospiel eingestuft. Sportlich zählt am Freitag nur ein Sieg, um den Negativtrend zu stoppen und die Stimmung rund um den Klub vor dem Montag zu drehen. Andernfalls droht der Eintracht eine ungemütliche Woche.

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