Fußball heute: Beim 1. FC Köln stehen die Zeichen vor dem schweren Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart klar auf Widerstandsfähigkeit. Trainer Lukas Kwasniok lässt keinen Zweifel daran, dass im Kampf um den Klassenerhalt derzeit Tugenden wie Laufbereitschaft und körperliche Präsenz im Vordergrund stehen. Diese taktische Marschroute hat unmittelbare Auswirkungen auf die Einsatzzeiten technisch versierter Neuzugänge und den teuersten Transfer der jüngeren Vereinsgeschichte.
Van den Berg: Zwischen Trainingslob und Bankdrücker-Dasein
Rav van den Berg, der im Sommer für eine Millionensumme an den Rhein wechselte, konnte die hohen Erwartungen bislang noch nicht nachhaltig erfüllen. Nach einer Rotsperre und Leistungsschwankungen verlor der Niederländer seinen Stammplatz an Sebastian Sebulonsen, der in der Innenverteidigung aktuell gesetzt ist. Laut Express bemängelte Kwasniok zuletzt die Trainingsleistungen des Verteidigers, sah am vergangenen Mittwoch jedoch einen deutlichen Aufwärtstrend.
Die Tür für eine Rückkehr in die Startformation scheint für den „Königstransfer“ wieder einen Spalt weit offen zu stehen. Da Eric Martel nach dem Ausfall von Jóhannesson möglicherweise im Mittelfeld benötigt wird, könnte in der Abwehrzentrale eine Planstelle frei werden. Dennoch macht der Trainer deutlich, dass van den Bergs fußballerische Klasse im aktuellen Abstiegskampf gegenüber der „aufopferungsvollen Spielweise“ anderer Akteure manchmal das Nachsehen hat.
1. FC Köln: Geduldsprobe für Youngster Chávez
Ähnlich gestaltet sich die Situation für den Winterneuzugang Felipe Chávez. Der 18-jährige Peruaner, der am Bayern-Campus ausgebildet wurde, muss laut Express weiterhin auf seine Chance warten. Kwasniok betonte, dass man gegen physisch starke Teams wie Stuttgart und Hoffenheim primär „andere Kaliber“ benötige, um defensiv kompakt zu stehen. Techniker wie Chávez seien eher in Duellen auf Augenhöhe gefragt.
Anstatt auf spielerische Lösungen zu setzen, vertraut der Kölner Coach auf „Kilometerfresser“ wie Tom Krauß, um die Kreise der gegnerischen Offensive einzuengen. Der Fokus liegt klar auf dem Umschaltspiel und erfolgreichen Kontern. Für Chávez bedeutet dies, dass er sich trotz seines Bundesliga-Debüts gegen Leipzig noch einige Wochen gedulden muss, bis seine technischen Fähigkeiten wieder verstärkt gefordert sind.
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