Fußball heute: Die Lage beim 1. FC Köln vor dem Gastspiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr) in der Bundesliga ist ebenso prekär wie kurios. Während der Tabellenkeller bedrohlich näher rückt, überrascht Trainer Lukas Kwasniok mit einer ungewöhnlichen Rhetorik. Zwischen humoristischen Kapitulationserklärungen und emotionalen Vergleichen zu seinen eigenen Kindern versucht der Coach, den Fokus vor dem schweren Auswärtsspiel zu schärfen.
„Glückwunsch zum Sieg“: Kwasnioks statistischer Galgenhumor
Auf der Pressekonferenz sorgte Kwasniok für Erstaunen, als er dem Gegner bereits vor Anpfiff gratulierte. Seine Begründung: Die statistischen Vorzeichen für den FC seien am Samstagabend während der Karnevalszeit gegen ein Top-Team schlichtweg „schlecht“. Von den letzten 16 Partien rund um die tollen Tage gewannen die Geißböcke lediglich zwei. Doch hinter der ironischen Fassade steckt eine klare Forderung an die Gier seiner Profis: Wer die Freude am Spiel verliere, solle lieber „Elektriker lernen“.
Unterstützt wird das Team in Stuttgart von 5.100 Fans, die trotz massiver Bahnprobleme die Reise antreten. Der Verein riet den Anhängern bereits von einer Rückreise mit dem Zug ab, da geplante Streckensperrungen die Heimfahrt fast unmöglich machen.
1. FC Köln: Kwasniok kontert El-Mala-Gerüchte
Abseits der sportlichen Vorbereitung sorgen Berichte über ein unterkühltes Verhältnis zwischen Kwasniok und Shootingstar Said El Mala für Unruhe. Der 19-Jährige, der als Kölns sportliche Lebensversicherung gilt, soll unzufrieden mit seiner Jokerrolle und der mangelnden Kommunikation des Trainers sein. Berichten zufolge denke das Talent aufgrund des fehlenden Vertrauens bereits über einen Abschied nach.
Kwasniok wies diese Darstellung am Donnerstag entschieden zurück und wählte einen bemerkenswerten pädagogischen Vergleich: „Ich liebe ihn so wie meine Kinder auch. Die brauchen ab und zu Distanz, um ihren Weg gehen zu können“. Er betonte, kein „Fan“, sondern ein Begleiter zu sein, und räumte ein, kein Kumpel-Typ zu sein, der mit Spielern essen gehe. Eine Chance zur Aussprache bietet sich am Rosenmontag: Dann stehen Trainer und Spieler gemeinsam auf dem FC-Wagen im Karnevalszug.
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