Hamburger SV News beim Fußball heute: Vor dem mit Spannung erwarteten Hamburger Stadtderby hat sich TV-Experte Dietmar Hamann zur sportlichen Lage beim Hamburger SV geäußert und dabei den Finger tief in die Wunde gelegt. Obwohl der HSV mit fünf Punkten Vorsprung auf den Tabellenletzten St. Pauli ins Rennen geht, sieht der 52-Jährige massive Probleme in der Offensive. Besonders die Transferpolitik des Sommers stößt bei ihm auf Unverständnis, wie er gegenüber der Bild deutlich machte.
HSV News heute: Harte Hamann-Kritik an der Personalie Poulsen
Im Zentrum seiner Kritik steht die Verpflichtung von Yussuf Poulsen. Hamann erklärte, er habe diesen Wechsel „im Sommer nicht verstanden“, da der Däne schon bei RB Leipzig kaum noch Spielpraxis hatte und nie als klassischer Torjäger bekannt war. Zudem sei das Alter ein Risikofaktor: Wenn Stürmer jenseits der 30 an Spritzigkeit verlieren, werde es in der Bundesliga schwer. Die Bilanz gibt dem Experten recht: Wie Sport.de aufschlüsselt, kommt der Routinier verletzungsbedingt erst auf gut 200 Einsatzminuten und einen einzigen Treffer.
Hamburger SV News: Hamann-Plädoyer für Glatzel – Lob für Vuskovic
Angesichts der Ladehemmung – der HSV traf erst 17-mal – fordert Hamann ein Umdenken bei Trainer Merlin Polzin. Er kann laut Bild nicht nachvollziehen, warum Robert Glatzel oft außen vor bleibt, weil er angeblich nicht ins System passt. Der Ex-Nationalspieler plädiert dafür, dem Knipser mehr Freiheiten einzuräumen, damit dieser seine Qualitäten im Abschluss ausspielen kann. Sollte das Derby verloren gehen, erwartet Hamann eine hitzige Grundsatzdiskussion über die Angriffsreihe.
Doch es gibt auch Lichtblicke: Während die Offensive schwächelt, schwärmt Hamann von Abwehr-Talent Luka Vuskovic. Der 18-Jährige spiele bereits wie ein „gestandener Mann“ und sei eine echte Waffe. Hamann hält sogar einen Verbleib des Leihspielers über den Sommer hinaus für möglich, da die Symbiose zwischen Klub und Spieler aktuell perfekt funktioniere.
St. Pauli vs. HSV: Druck liegt bei den Kiezkickern
Trotz der Kritik an der Kaderplanung sieht Hamann die Ausgangslage für das Derby entspannt. Ihm zufolge liege der Druck eindeutig beim FC St. Pauli, der als Schlusslicht dringend punkten muss. Dass der HSV tabellarisch vor dem Stadtrivalen steht, überrascht Hamann selbst am meisten, da er im Hinspiel noch einen eklatanten Klassenunterschied zugunsten von St. Pauli gesehen hatte.
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