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2. Bundesliga heute

Fussball heute: Die größten Stadien der 2. Bundesliga

Autor: Niels

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Während aktuell in der 2. Bundesliga die Transfers im Mittelpunkt stehen, ist auch ein Blick auf die Stadien immer interessant. Dabei sieht man, dass viele Zweitligavereine Spielstätten haben, die größer als einige Stadien der 1. Bundesliga sind. So bestreitet zum Beispiel das 20-Jährige Talent Faride Alidou durch seinen Wechsel vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt nächstes Jahr in einem Stadion mit weniger Zuschauerplätzen seine Heimspiele.

Wer hat die meisten Plätze im Stadion?

Die größte Kapazität aller Stadien der 2. Bundesliga hat mit 57.000 Sitz- und Stehplätzen der Hamburger SV. Dahinter kommen mit 54.600 Plätzen Fortuna Düsseldorf und mit 50.000 Plätzen der 1. FC Nürnberg. Das Volksparkstadion in Hamburg hätte damit sogar in der Bundesliga die sechstgrößte Kapazität.

Auch wenn nur die Anzahl der Sitzplätze betrachtet wird, liegt der Hamburger SV mit 47.000 vorne. Bei den Stehplätzen kommt der Spitzenreiter ebenfalls aus Hamburg. Der FC St. Pauli bietet bei seinen Heimspielen ganzen 16.940 Zuschauern Stehplätze an. Die kleinsten Stadien befinden sich dagegen mit jeweils 15.000 Sitz- und Stehplätzen in Heidenheim und Paderborn. Außerdem haben alle Stadien eine Rasenheizung und mit Nürnberg, Darmstadt und Braunschweig haben nur drei Vereine eine Laufbahn rund ums Fußballfeld.

Stadien mit großer Geschichte

Auch wenn im Fussball heute die Kapazität eines Stadions sehr wichtig ist, ist für Nostalgiker sicherlich auch die Geschichte relevant. Hierbei ist vor allem das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg hervorzuheben. Das nach dem Weltmeister von 1954 benannte Stadion wurde schon 1928 eröffnet. Seit 1963 trägt hier der 1. FC Nürnberg seine Heimspiele aus und wurde in dieser Zeit jeweils einmal Deutscher Meister und DFB-Pokal-Sieger.

Mit einer Kapazität von 49.850 Zuschauern besitzt Aufsteiger Kaiserslautern zwar nur das viertgrößte Stadion der 2. Bundesliga, aber dafür eine umso größere Tradition. Inhaber einer 2. Liga Dauerkarte können in Kaiserslautern nicht nur spannende Spiele, sondern auch ein Fußballstadion mit großer Historie besuchen. Bereits 1920 als Sportplatz Betzenberg eröffnet, trug seitdem der 1. FC Kaiserslautern hier seine Heimspiele aus. In diesem Stadion, welches seit 1985 Fritz-Walter-Stadion heißt, wurde der 1. FCK am 02. Mai 1998 durch einen 4:0-Sieg über VfL Wolfsburg als Aufsteiger aus der Zweiten Liga Deutscher Meister. Dies gelang bis heute keinem anderen Aufsteiger.