Fußball heute: Vor dem richtungsweisenden Duell beim SC Paderborn am Sonntag herrscht bei Hertha BSC eine Mischung aus hoher Anspannung und neuem Selbstbewusstsein. Trainer Stefan Leitl hat die Marschroute für die kommenden Wochen klar definiert: Die Berliner schlüpfen in die Rolle des Jägers, um den Acht-Punkte-Rückstand auf die Aufstiegsplätze mit einer Siegesserie zu schmelzen.
Hertha BSC: Offensiv-Mut als Schlüssel zum Erfolg
Die Vorbereitung auf das Gastspiel in Ostwestfalen war geprägt von lautstarken Ansagen auf dem Trainingsplatz. Leitl forderte von seinen Profis mehr Risiko und eine deutlich höhere Abschlussfrequenz. Die Analyse der knappen 2:3-Niederlage gegen Hannover ergab, dass es der Mannschaft trotz spielerischer Dominanz an der nötigen Konsequenz vor dem Tor fehlte. „Schießt!“, hallte es immer wieder über den Platz – eine unmissverständliche Anweisung, um die Harmlosigkeit der letzten Wochen abzulegen.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Kapitän Fabian Reese, der sich mit 15 Torbeteiligungen in bestechender Form präsentiert und in Paderborn erneut den Unterschied ausmachen soll. Taktisch setzt Leitl auf ein verbessertes Umschaltspiel. Die Hoffnung ist groß, dass größere Räume in der gegnerischen Hälfte entstehen, sobald die Hertha in Führung geht.
Defensiv-Disziplin gegen kopfballstarke Paderborner
Neben der Offensiv-Power steht die Stabilisierung der Abwehr ganz oben auf der Agenda. Hertha kassierte zuletzt zu viele Gegentore, insbesondere nach Standardsituationen. Gegen den SC Paderborn, das kopfballstärkste Team der Liga, wird eine disziplinierte Verteidigungsarbeit über die vollen 90 Minuten gefordert sein.
Positive Nachrichten gibt es unterdessen von Diego Demme: Der Mittelfeld-Routinier ist nach monatelanger Leidenszeit, bedingt durch eine schwere Gehirnerschütterung und Infekte, zurück im individuellen Training. Auch wenn ein Einsatz am Sonntag noch kein Thema ist, gibt seine Rückkehr dem Kader einen moralischen Schub.
Herausforderung durch Paderborns „Ausnahmetalent“
Der Gegner aus Paderborn spielt mit 40 Punkten eine historisch starke Saison, auch wenn die Rückrunde laut Expertenmeinung bisher „zähflüssig“ verlief. Ein besonderes Hindernis für die Berliner Angreifer wird Torhüter Dennis Seimen sein. Die Leihgabe aus Stuttgart wird als herausragendes Talent gefeiert und hielt den Ostwestfalen zuletzt fast im Alleingang einen Punkt gegen Bochum fest.
Für Hertha geht es am Sonntag darum, die gute Auswärtsbilanz in Paderborn – die letzten drei Spiele dort konnten gewonnen werden – auszubauen. Nur mit einer „Energiewende“ und der geforderten Entschlossenheit kann die Mission Aufholjagd erfolgreich gestartet werden.
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