Fußball heute: Bei Hertha BSC ist die Zeit der taktischen Zurückhaltung abgelaufen. Vor der richtungsweisenden Partie beim SC Paderborn hat Trainer Stefan Leitl die Zügel deutlich angezogen und eine klare Marschroute für das Aufstiegsrennen ausgegeben. Während der öffentlichen Übungseinheit am Mittwoch ließ der 48-Jährige keinen Zweifel daran, dass er von seinen Profis eine deutliche Steigerung im Torabschluss erwartet.
„Schießt!“ – Lautstarke Ansagen auf dem Trainingsplatz
Die Kulisse auf dem Schenckendorffplatz war geprägt von hoher Intensität und unmissverständlichen Kommandos des Cheftrainers. Laut BILD forderte Leitl seine Mannschaft immer wieder lautstark dazu auf, mutiger den Abschluss zu suchen und mehr Risiko bei Distanzschüssen einzugehen. Das Ziel der Maßnahme ist offensichtlich: Die Berliner sollen die Harmlosigkeit ablegen, die ihnen zuletzt bei der knappen Niederlage gegen Hannover 96 zum Verhängnis wurde. Trotz phasenweise guter Spielanlage fehlte es dort an der nötigen Entschlossenheit vor dem gegnerischen Kasten.
Leitl unterbrach die Spielformen mehrfach, um Laufwege zu optimieren und ein schnelleres Umschaltspiel zu erzwingen. In einem abschließenden Trainingsspiel wurde die kämpferische Einstellung deutlich, als die Akteure jeden gewonnenen Zweikampf feierten. Flügelstürmer Fabian Reese unterstrich dabei seine Form und erzielte den entscheidenden Treffer in der Übungseinheit.
Hertha BSC: Beginn der „Endspielwochen“ in Ostwestfalen
Mit dem Gastspiel in Paderborn läutet die Hertha die entscheidende Phase der Saison ein. Der Trainer hat offiziell die „Endspielwochen“ ausgerufen, in denen jeder Punkt über den weiteren Weg Richtung Bundesliga entscheiden kann. Für die Berliner geht es darum, die spielerische Dominanz endlich in zählbare Ergebnisse umzumünzen. Laut B.Z. liegt der Fokus dabei fast ausschließlich auf der Effizienz: Schöner Kombinationsfußball allein wird nicht ausreichen, um in Ostwestfalen zu bestehen.
Personell kann Leitl dabei aus dem Vollen schöpfen, da bis auf die Langzeitverletzten alle Stammkräfte einsatzbereit sind. Die klare Botschaft des Trainers hallt noch immer nach: Wer am Sonntag auf dem Platz steht, darf nicht zögern, sondern muss den direkten Weg zum Tor suchen. Nur mit dieser kompromisslosen Einstellung will die „Alte Dame“ den Anschluss an die Aufstiegsplätze wahren.
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