Fußball heute: Beim 1. FC Köln herrscht nach einer besorgniserregenden sportlichen Talfahrt höchste Alarmbereitschaft. Mit der Freistellung von Standard-Spezialist Hannes Dold hat Sportchef Thomas Kessler ein unmissverständliches Signal an die gesamte Mannschaft und das Trainerteam gesendet: Stillstand wird im Überlebenskampf der Bundesliga nicht länger toleriert. Die Maßnahme markiert den offiziellen Übergang in den Krisen-Modus am Geißbockheim.
Klarer Fingerzeig: Die Mannschaft in der Pflicht
Die Entscheidung, Dold nach über einem Jahrzehnt im Verein von seinen Aufgaben zu entbinden, ist eine direkte Reaktion auf die eklatante Schwäche bei ruhenden Bällen. Mit bereits 14 Gegentreffern nach Standardsituationen belegt der FC in dieser Statistik den letzten Platz der Liga. Stürmer Marius Bülter betonte laut BILD, dass dieser Schritt eine deutliche Botschaft an die Profis sei, die Verantwortung auf dem Platz endlich wieder selbst zu übernehmen. Es gehe nun darum, die Konzentration zu schärfen und die „Standard-Seuche“ abzustellen, die das Team immer wieder um den Lohn seiner Arbeit bringt.
Besonders kritisch wird das Verhalten unmittelbar nach eigenen Torerfolgen beäugt. Regelmäßig kassiert die Elf von Lukas Kwasniok im direkten Gegenzug einen Treffer, was zuletzt bei den Niederlagen gegen Leipzig und in Stuttgart zu Punktverlusten führte. Die fehlende Stabilität in der Defensive wird durch den langfristigen Ausfall von Abwehrchef Timo Hübers zusätzlich erschwert, dessen Fehlen die Hierarchie in der Hintermannschaft spürbar ins Wanken gebracht hat.
1. FC Köln: Die El-Mala-Debatte schwelt weiter
Nicht nur die Defensive, auch die Personalpolitik des Trainers steht zunehmend im Fokus der Kritik. Dass Top-Talent Said El Mala trotz seiner sieben Saisontreffer häufig nur als Einwechselspieler zum Zug kommt, sorgt für Unmut in der Anhängerschaft. Der Druck auf Kwasniok wächst, das Vertrauen in den 19-Jährigen zu stärken, um dessen Torinstinkt im Abstiegskampf voll auszuschöpfen. Die Nervosität beim Coach ist greifbar: Eine eigentlich öffentliche Übungseinheit wurde kurzfristig unter Ausschluss der Fans durchgeführt – ein deutliches Zeichen für die angespannte Atmosphäre vor dem Duell mit der formstarken TSG Hoffenheim.
Mit nur zwei Erfolgen aus den letzten 13 Partien ist das Polster auf die Abstiegsränge bedrohlich geschrumpft. Sollte gegen die Kraichgauer keine Trendwende gelingen, dürften die Diskussionen um die Zukunft des Übungsleiters an Schärfe gewinnen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der FC durch den aktivierten Krisen-Modus die nötige Widerstandsfähigkeit entwickelt, um den freien Fall zu stoppen.
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