Fußball heute: Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Jamal Musiala zu Galatasaray reißen nicht ab – und der türkische Rekordmeister reagiert deutlich. Zum wiederholten Mal binnen weniger Tage weist der Klub die Berichte entschieden zurück und erhebt dabei schwere Vorwürfe gegen die Urheber.
FC Bayern: Galatasaray weist Musiala-Gerüchte zurück
In einer offiziellen Stellungnahme am Freitag stellte Galatasaray klar: „Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr.“ Wie Sport1 und sport.de berichten, ist es bereits die zweite derartige Klarstellung innerhalb weniger Tage – schon Anfang der Woche hatten die Istanbuler versichert, in diesem Sommer keinen Vorstoß beim FC Bayern zu unternehmen.
Dabei blieb es nicht bei einem schlichten Dementi. Der Klub warf den Verbreitern der Gerüchte gezielte Falschinformation vor: Das hartnäckige Aufrechterhalten der „nachweislich unwahren Behauptungen“ sei ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die eigenen Transferbemühungen zu diskreditieren.
Klub erkennt ein Muster – Appell an die Fans
Auffällig sei zudem, so Galatasaray weiter, dass dieselben Personen und Medien schon in der vergangenen Saison mit ähnlichen unwahren Meldungen aufgetreten seien. Man führe die eigenen Transferaktivitäten „mit großer Sorgfalt und unter Wahrung der Vertraulichkeit“ durch und lasse sich von Spekulationen nicht beirren.
An die eigenen Anhänger gerichtet, bat der Klub eindringlich darum, sich ausschließlich auf offizielle Vereinserklärungen zu verlassen und derlei Gerüchten keinen Glauben zu schenken. Auch von außen kam Bestätigung: Nach Informationen von Sky gab es zwischen beiden Vereinen nicht einmal einen Kontakt.
Musiala bis 2030 an Bayern gebunden
Faktisch war ein Wechsel ohnehin kaum realistisch. Musiala ist beim FC Bayern langfristig bis 2030 gebunden, und die Verantwortlichen setzen weiter voll auf den 23-Jährigen. Zuletzt hatten sie ihm mehrfach öffentlich zugesichert, ihn nach seiner schweren Verletzung aus dem Vorjahr behutsam wieder an alte Stärke heranzuführen.
Sportvorstand Max Eberl hatte die aktuelle Phase zuletzt eingeordnet: Musiala habe „ein bisschen die Leichtigkeit verloren, es fehlen die magischen Momente. Aber das wird kommen, da sind wir zu 100 Prozent sicher“. Bemerkenswert ist unterdessen, dass es bereits das zweite offizielle Dementi eines europäischen Topklubs rund um einen Bayern-Profi in diesem Sommer ist – erst kürzlich hatte Real Madrid ein Interesse an Michael Olise offiziell zurückgewiesen.
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