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FC Köln: Was Thielmann den eigenen Talenten und El Mala wünscht

Köln-Fans

Fußball heute: Jan Thielmann hält dem 1. FC Köln seit Jahren die Treue – und daran soll sich nichts ändern. In einem Interview spricht das Eigengewächs über seine Arbeitsmoral, die Zusammenarbeit mit Trainer René Wagner und seinen Blick auf die Kölner Talente. Auch zu Ausnahmekönner Said El Mala äußert er sich.

1. FC Köln: Thielmann und das klare Bekenntnis

Der 24-Jährige gehört beim FC trotz seines Alters längst zu den Routiniers und startet in seine bereits achte Saison als Profi. An seiner Verbundenheit lässt der Offensivspieler im Gespräch mit dem Express keinen Zweifel: „Ich sehe mich beim FC, ich habe einen Vertrag und das ist mein Verein. Da muss schon einiges passieren, damit ich etwas anderes plane.“ Sein Kontrakt läuft laut bundesliga.com bis 2028.

Seinen Aufstieg führt Thielmann in erster Linie auf Fleiß zurück. „Ich bin auch ein Spieler, der immer an seine Grenzen gehen muss, denn ich habe nicht so viel Talent wie andere“, sagt er und ergänzt seine Devise: „Wenn ich nur 90 Prozent gebe, wird es schwierig.“ Ganz ohne Begabung gehe es aber auch nicht – man brauche beides, betont er lachend.

Wohl unter Wagner – zurück in der Offensive

Unter dem neuen Cheftrainer René Wagner fühlt sich Thielmann sichtlich wohl. „Er macht seine Sache sehr gut, sehr sachlich. Er hat viel Ahnung von Fußball“, lobt der 24-Jährige den Coach und dessen Trainerteam. Wichtig für ihn: Wagner plant offensiv mit ihm. Dass er in der Vergangenheit zeitweise als Rechtsverteidiger aushelfen musste, war für Thielmann nur eine Übergangslösung – diese Position zählt erklärtermaßen nicht zu seinen Favoriten.

„Vorne habe ich ein bisschen mehr Freilauf und kann mich mehr entfalten“, erklärt er. Dass er sich damals der ungeliebten Aufgabe hinten rechts stellte, begründet er mit dem Mannschaftsgedanken – dieser habe über seinen eigenen Vorlieben gestanden.

Talente und El Mala: Thielmanns Blick nach vorn

Trotz prominenter Neuzugänge glaubt Thielmann fest an die Perspektive der eigenen Nachwuchskräfte. „Ich glaube nicht, dass der Weg für sie schwieriger wird“, sagt er und ist überzeugt, dass einige der jungen Spieler auch in dieser Saison eine Rolle bei den Profis spielen können. Einen Favoriten hat er nicht – sie machten allesamt einen guten Eindruck.

Besondere Worte findet er für Said El Mala, der zuletzt im Fokus zahlreicher Transfergerüchte stand. „Said ist ein außergewöhnlicher Spieler, den gibt es alle Jahrzehnte mal beim FC“, schwärmt Thielmann. Vor allem aber wünscht er dem Youngster Gesundheit und den maximalen persönlichen Erfolg – über den weiteren Weg solle El Mala am Ende selbst befinden. Sein eigenes Ziel formuliert Thielmann derweil bodenständig: mit dem FC in der Bundesliga zu bleiben und den Klub Schritt für Schritt zu stabilisieren.

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