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FC Köln: Coach Kwasniok zieht Reißleine nach Standard-Debakel

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Fußball heute: Die ausgelassene Stimmung des Kölner Straßenkarnevals ist beim 1. FC Köln jäh verflogen. Während Trainer Lukas Kwasniok am Rosenmontag noch feiernd auf dem Prunkwagen gesichtet wurde, herrscht vor dem wegweisenden Duell gegen Hoffenheim Alarmstufe Rot. Um den drohenden Absturz zu verhindern, greift die sportliche Leitung nun zu drastischen personellen Maßnahmen im Betreuerstab.

1. FC Köln: Standard-Misere kostet Urgestein den Job

Nach zwölf Jahren im Verein muss Hannes Dold seinen Posten als Spezialist für ruhende Bälle räumen. Die Verantwortlichen reagieren damit auf eine erschreckende Bilanz: Mit 14 Gegentreffern nach Standardsituationen ist der FC das Schlusslicht der Bundesliga in dieser Kategorie. Kwasniok, der zuletzt öffentlich seine Wut über die defensiven Nachlässigkeiten zum Ausdruck brachte, erhofft sich durch einen neuen Impuls mehr Stabilität im Abstiegskampf. Die Schwäche bei eigenen Eckbällen und Freistößen – lediglich vier Tore sprangen dabei bisher heraus – soll durch die Neubesetzung ebenfalls behoben werden.

Psychologisches Rätsel: Die Anfälligkeit nach Torerfolgen

Neben der taktischen Komponente bereitet ein mentales Phänomen den Kölnern zunehmend Kopfzerbrechen. Wie eine statistische Auswertung des Express verdeutlicht, verfällt die Mannschaft regelmäßig in einen Tiefschlaf, sobald sie selbst getroffen hat. In den letzten sechs Partien hielt die Freude über ein eigenes Tor nie länger als acht Minuten an, bevor der Gegner zurückschlug. In Stuttgart dauerte es lediglich fünf Zeigerumdrehungen, bis der mühsam erzielte Ausgleich wieder hinfällig war.

Stürmer Ragnar Ache mahnte nach der Pleite im Schwabenland fehlende Fokusierung an. Auch Torhüter Marvin Schwäbe kritisierte eine zu passive Haltung nach Erfolgserlebnissen. Diese wiederkehrenden Unkonzentriertheiten haben den Aufsteiger bereits wertvolle Zähler im Kampf um den Klassenerhalt gekostet und erhöhen den Druck auf den Trainer zusätzlich.

Fankritik am Umgang mit Said El Mala

Zusätzliches Konfliktpotenzial bietet die Personalie Said El Mala. Der 19-jährige Youngster, der trotz seiner sieben Saisontore unter Kwasniok meist nur als Joker zum Zug kommt, sorgt für Unmut in der Anhängerschaft. In den sozialen Netzwerken wächst die Kritik am Kurs des Trainers, da Fans befürchten, das Talent könnte durch die geringen Einsatzzeiten seine Chancen auf eine WM-Teilnahme einbüßen und im Sommer einen Vereinswechsel forcieren. Kwasniok hingegen plädiert für Ruhe und verweist auf die nötige Punktzahl von etwa 35 Zählern, um das „große Ganze“ – den Ligaverbleib – nicht zu gefährden.

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