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Eintracht Frankfurt: Hütter greift durch – jetzt trifft es auch den Trainerstab

Frankfurt-Fans

Adi Hütter greift bei Eintracht Frankfurt tiefer durch als erwartet. Der Österreicher soll nicht nur den Kader, sondern auch den Trainerstab umkrempeln, wie sport.de unter Berufung auf die Sport Bild berichtet. Vor dem Heimspiel gegen Tabellenführer Freiburg kann der 56-Jährige laut sge4ever.de derweil fast auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Eintracht Frankfurt: Hütter krempelt auch den Trainerstab um

Im Betreuerstab hat Hütter demnach für Potenzial-Coach Martin Daxl kaum Verwendung. Die Trennung von Athletiktrainer Schahriar Bigdeli soll er sogar selbst angestoßen haben, weil ihm die Spieler nicht fit genug gewesen seien. Für einen Trainer, der erst drei Bundesliga-Spiele hinter sich hat, sind das Eingriffe, die weit über die Aufstellung am Wochenende hinausgehen.

Ebenso eng soll der Coach den Umbruch im Sommer gesteuert haben. Laut des Berichts benannte er den Verantwortlichen klar, welche Stars er nicht mehr einplant, auf wen er baut und welche Neuzugänge er will. Hugo Larsson, Elye Wahi, Arthur Theate und Jean-Mattéo Bahoya gingen, Noah Atubolu kam als neue Nummer eins, Lilian Brassier als „klarer Wunschspieler“.

SGE-Sportvorstand Krösche: Interne Reibungen und Gerüchte um ein Aus

Ohne Nebenwirkungen bleibt ein derart dominanter Trainer nicht. Die deutlichen Forderungen haben laut Sport Bild zu internen Reibungen geführt und die Arbeit von Sportvorstand Markus Krösche erschwert. In mehreren Medienberichten war zuletzt sogar von einem drohenden Aus des Sportvorstands die Rede – eine Personalie, die Frankfurt in den kommenden Wochen weiter beschäftigen dürfte.

Dass Hütter überhaupt derart viel Einfluss nehmen kann, hat mit seiner Vergangenheit zu tun. In seiner ersten Amtszeit von 2018 bis 2021 legte er die Basis für spätere Erfolge der SGE und wurde zweimal als Bundesliga-Trainer der Saison ausgezeichnet. Dieses Standing verschafft ihm intern eine Autorität, die kaum ein anderer Coach in Frankfurt mitbringen würde.

Nach dem 3:1 in Mainz: Fast der komplette Kader an Bord

Auf dem Platz hat sich die Lage zuletzt beruhigt. Nach dem 3:3 gegen Union Berlin und dem 1:4 gegen Augsburg, jeweils nach eigener Führung, feierte die Eintracht mit dem 3:1 in Mainz den ersten Bundesliga-Sieg unter Hütter. Wie sge4ever.de schreibt, war es zugleich der erste Erfolg dort seit seiner ersten Amtszeit – die Mannschaft will den Schwung nun mitnehmen.

Personell sieht es vor dem Duell mit dem Tabellenführer am Samstag um 15.30 Uhr gut aus. Beim Training am Dienstag fehlten demnach nur der erkrankte Ritsu Doan, der schon am Mittwoch zurückkehren könnte, und Langzeitverletzter Jessic Ngankam. Ansgar Knauff absolvierte nach seiner Oberschenkelverletzung erstmals wieder die komplette Einheit, ebenso Nnamdi Collins, der nach Rückenproblemen in Mainz bereits auf der Bank saß.

Eintracht gegen Freiburg: Fokus auf die Offensive

Weil Freiburg bislang erst ein Gegentor kassierte, lag der Fokus in der Einheit auf zahlreichen Offensivformen. Can Uzun, den Hütter im Sommer ebenso wie Doan unbedingt halten wollte, und der körperlich präsente Jonathan Burkardt drängten mit ihrem Zusammenspiel erneut in die Startelf. Gegen die stabilste Abwehr der Liga könnte genau diese Achse den Unterschied machen.

Zwei Talente trainierten mit den Profis mit. Julian Etse (20) lief immer wieder als Innenverteidiger in der neu eingeführten Dreierkette auf, der 15-jährige Niko Iličević wird behutsam herangeführt und diente vor allem als offensive Anspielstation. Ein zweiter Sieg in Folge am Samstag würde Hütter zudem helfen, die Diskussionen um Reibungen und Machtfragen leiser werden zu lassen.

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