Fußball heute: Die Winter-Transferperiode ist beendet, doch hinter den Kulissen der 2. Bundesliga heute brodelt es gewaltig. Im Zentrum eines heftigen Wortgefechts stehen der 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden. Stein des Anstoßes ist der kosovarische Verteidiger Andi Hoti, der nach einer erfolgreichen Leihe im Vorjahr eigentlich zurück an die Elbe wollte, nun aber überraschend bei Eintracht Braunschweig unterschrieben hat.
Dynamo Dresden: Hoti-Transfer wurde absichtlich blockiert
In der sächsischen Landeshauptstadt ist die Enttäuschung über den geplatzten Deal groß. Dynamo-Sportchef Sören Gonther machte in einem Interview mit den vereinseigenen Medien seinem Ärger Luft und deutete an, dass man in Magdeburg einen Wechsel nach Dresden kategorisch ausgeschlossen habe.
Laut Berichten von Bild habe Dynamo im Schlussspurt sogar die geforderte Ablösesumme von 250.000 Euro akzeptiert – ein stolzer Preis für einen Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausgelaufen wäre. Dennoch erhielt nicht der Aufsteiger aus Dresden den Zuschlag, sondern die Konkurrenz aus Braunschweig, was zu Spekulationen über eine gezielte Schwächung eines direkten Rivalen im Tabellenkeller führte.
Magdeburg-Boss kontert: „Dynamo kam einfach zu spät“
Die Gegenseite lässt diese Darstellung nicht unkommentiert. Magdeburgs Sportgeschäftsführer Otmar Schork wies die Vorwürfe als „komplett falsch“ zurück und legte im Gespräch mit Bild seine Sicht der Chronologie dar. Demnach seien die Vorstellungen des FCM bereits vor dem Jahreswechsel klar kommuniziert worden. Während Dresden am 4. Januar ein unzureichendes Angebot abgegeben und später signalisiert habe, die Forderungen nicht erfüllen zu können, sei Braunschweig am darauffolgenden Freitag mit einem konkreten und den Forderungen entsprechenden Angebot vorgeprescht.
Laut Schork sei die Einigung mit den Niedersachsen bereits weit fortgeschritten gewesen, als Dynamo am Sonntagabend – nur einen Tag vor dem Transferschluss – doch noch bereit war, die ursprüngliche Summe zu zahlen. Zu diesem Zeitpunkt habe er im Sinne seines Vereins handeln müssen und konnte den Braunschweig-Deal nicht mehr platzen lassen.
Zerschnittenes Tischtuch zwischen Dresden und Magdeburg
Trotz der sachlichen Rechtfertigung aus Magdeburg bleibt ein fader Beigeschmack. Die Bild spekuliert, dass das Verhältnis zwischen den Verantwortlichen beider Vereine nachhaltig beschädigt ist. Auch die vermeintliche Abschiebung Hotis in die U23-Mannschaft des FCM wurde zum Streitpunkt.
Schork betonte, dass dies in Einvernehmen mit dem Spieler geschah, um dessen Fitness bis zum Wechsel zu gewährleisten. Letztlich sicherte sich die Eintracht die Dienste des 22-Jährigen am Deadline Day und stattete ihn mit einem langfristigen Arbeitspapier bis 2028 aus.
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