Borussia Dortmund News beim Fußball heute: An der Strobelallee macht sich eine Ungewissheit breit, die weit über eine gewöhnliche Vertragsposse hinausgeht. Borussia Dortmund steht vor einer richtungsweisenden Weichenstellung, deren Ausgang die Statik des gesamten Kaders verändern könnte. Im Zentrum des Geschehens steht Nico Schlotterbeck. Der 26-jährige Innenverteidiger, der sich in den letzten Jahren zum unangefochtenen Abwehrchef und Gesicht der Borussia entwickelt hat, zögert mit der Ausdehnung seines bis 2027 datierten Kontrakts. Wie die BILD berichtet, hängt die Zukunftsplanung des Vereins derzeit an der Entscheidung des Nationalspielers.
Borussia Dortmund. Ein Rekordangebot als Vertrauensbeweis
Die Dortmunder Führungsetage um Lars Ricken und Sebastian Kehl ist sich der Tragweite dieser Personalie bewusst und ist bereit, an die finanzielle Schmerzgrenze zu gehen. Offenbar wurde Schlotterbeck ein Angebot unterbreitet, das ihn mit einem Jahressalär von bis zu 14 Millionen Euro zum absoluten Top-Verdiener des Klubs machen würde.
Neben der monetären Wertschätzung lockt der BVB mit weitreichenden Kompetenzen: Schlotterbeck soll das neue Gesicht der Kapitänsriege werden und als zentrale Identifikationsfigur für nationale und internationale Werbeauftritte fungieren. Trotz dieses „roten Teppichs“, den die Schwarz-Gelben ausgerollt haben, stuft die BILD die Chance auf einen Verbleib lediglich auf 50 Prozent ein.
Gefahr einer Kettenreaktion in der Hintermannschaft
Das eigentliche Schreckensszenario für den BVB ist jedoch der potenzielle Dominoeffekt. Schlotterbeck fungiert innerhalb der Defensive als Ankerpunkt; sollte er den Verein im Sommer verlassen, könnten auch seine Nebenleute die sportliche Perspektive in Dortmund hinterfragen. In diesem Fall könnte eine Fluchtbewegung einsetzen, die das Gesicht der Abwehr komplett verändern würde.
Besonders die Personalie Daniel Svensson bereitet Sorgen. Der junge Schwede, der erst vor einem Jahr unter Trainer Niko Kovač den Durchbruch schaffte, hat Begehrlichkeiten in ganz Europa geweckt. Wie BILD erfahren haben will, signalisieren vor allem englische Klubs wie der FC Arsenal und Leeds United großes Interesse, aber auch Inter Mailand hat den Linksverteidiger auf dem Schirm. Bei einer Ablösesumme von etwa 30 Millionen Euro wäre der BVB wohl machtlos.
Umbruch bei den Routiniers und die Rolle der „Malocher“
Während Svensson als Versprechen für die Zukunft gilt, stehen andere erfahrene Kräfte bereits am Scheideweg. Ramy Bensebaini liebäugelt laut BILD schon länger mit einer Rückkehr nach Frankreich, doch auch eine Offerte von Galatasaray Istanbul scheint im Bereich des Möglichen zu liegen. In der Innenverteidigung ist der Abgang von Niklas Süle ohnehin bereits beschlossene Sache, da der Klub nicht mehr fest mit dem 30-Jährigen plant.
Einzig bei Kapitän Emre Can und dem „Vorzeige-Malocher“ Julian Ryerson gibt es begründete Hoffnung auf Kontinuität. Beide werden für ihre Mentalität geschätzt, wobei Ryerson laut 90min.de trotz lockender Angebote aus Spanien als Identifikationsfigur beim BVB bleiben soll. Doch klar ist: Ohne das „Go“ von Schlotterbeck gerät das gesamte Gefüge ins Wanken. Sollten Lars Ricken und Sebastian Kehl im Juli tatsächlich ohne sechs Verteidiger dastehen, wäre dies ein absolute Sommer-Gau.
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