Was für ein Wochenende für den VfB Stuttgart. Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Achtelfinale der UEFA Europa League legten die Schwaben in der Bundesliga gleich nach und fegten den VfL Wolfsburg mit 4:0 aus dem Stadion. Undav, Leweling – gleich zweimal – und Nartey sorgten für ein Schützenfest. Punktgleich mit dem drittplatzierten Hoffenheim, zwei Zähler vor RB Leipzig – die Truppe von Sebastian Hoeneß mischt im Kampf um die Königsklasse munter mit.
VfB Stuttgart: Kein anderer Verein in Europa hat zwei Spieler mit sechs Liga-Toren in 2026
Der Cheftrainer zeigte sich am DAZN-Mikrofon rundum zufrieden: „Die erste Halbzeit war super. Ich habe viel Spielfreude und viel Zug zum Tor gesehen – wir haben es geschafft, den Gegner zu bewegen und hatten viele Durchstöße in den Strafraum. Die Jungs haben es zudem geschafft, das entsprechende Ergebnis herzustellen und mit einer klaren Führung in die Pause zu gehen. Dadurch war die Richtung für die zweite Halbzeit vorgegeben: Wir haben nicht nachgelassen in Bezug auf unsere Haltung und auf unser Engagement. Es kam keine Phase auf, in der wir das Spiel aus der Hand gegeben haben. Wir haben mannschaftlich gut verteidigt und schaffen es abschließend sogar, mit dem vierten Treffer aus der Partie zu gehen. Insgesamt gab es viele Leistungen auf hohem Niveau. Es war ein guter Tag für uns.“
Ein guter Tag – das war noch untertrieben. Denn neben dem klaren Sieg sorgt eine Statistik für Aufsehen, die weit über die Bundesliga hinaus Beachtung findet. Laut Datenanbieter Opta ist der VfB Stuttgart der einzige Verein der fünf großen europäischen Ligen, der im Jahr 2026 gleich zwei Spieler mit jeweils mindestens sechs Liga-Toren vorweisen kann: Deniz Undav und Jamie Leweling. Eine Trefferquote, die nicht nur in Deutschland, sondern auf dem gesamten Kontinent ihresgleichen sucht – und die eindrucksvoll belegt, welche Durchschlagskraft die Stuttgarter Offensive entwickelt hat.
Die nächsten Aufgaben lassen keine Zeit zum Ausruhen. Am kommenden Wochenende gastiert Stuttgart beim 1. FSV Mainz 05, ehe mit dem Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Porto bereits das nächste europäische Highlight vor der Tür steht. Für eine Mannschaft in dieser Form kaum ein Grund zur Sorge – im Gegenteil.