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Celtic vs. Stuttgart live: Trotz Patzer! VfB führt zur Halbzeit im Celtic Park!

VfB Stuttgart

Wer gedacht hatte, der Celtic Park würde den VfB Stuttgart in der ersten Halbzeit des Europa-League-Playoff-Hinspiels in die Knie zwingen, wurde eines Besseren belehrt. Die Schwaben präsentierten sich über weite Strecken des ersten Durchgangs als die klar bessere Mannschaft – und gehen trotz eines selbstverschuldeten Rückschlags mit einem 2:1-Vorsprung in die Kabine.

Dabei hätte der Abend kaum turbulenter beginnen können. Bereits in den ersten Minuten musste der Schiedsrichter die Begegnung unterbrechen, nachdem ein Teil der heimischen Anhängerschaft für Unruhe auf dem Rasen gesorgt hatte. Doch diese frühe Störung schien den Rhythmus der Stuttgarter kein bisschen zu beeinflussen – im Gegenteil. Der VfB agierte von Beginn an mit einer bemerkenswerten Ruhe und Struktur, ließ den Ball sicher zirkulieren und demonstrierte, dass er sich von der berüchtigten Glasgower Atmosphäre keinesfalls einschüchtern lässt.

Celtic vs. Stuttgart: El Khannous bringt den VfB in Führung, dann patzt Karazor übel

Belohnt wurde diese Souveränität mit einem frühen Führungstreffer. El Khannouss, der im Mittelpunkt der Stuttgarter Offensive stand, vollendete in der 15. Minute eine sehenswerte Kombination und brachte die Gäste in Front. Es war ein Treffer, der die Kräfteverhältnisse dieser Partie von Beginn an widerspiegelte – und Celtic sichtlich unter Zugzwang brachte.

Die Antwort der Hausherren ließ jedoch auf sich warten. Celtic wirkte in der Vorwärtsbewegung uninspiriert, fand keine Mittel gegen die gut organisierte Stuttgarter Hintermannschaft und blieb in der Entstehung eigener Chancen weit hinter den Erwartungen zurück. Von der Energie des ausverkauften Stadions schien kaum etwas auf dem Platz anzukommen.

Umso unverständlicher war es, was Stuttgart in der 21. Minute dann geschehen ließ. Ein grober Abstimmungsfehler in der eigenen Defensive bescherte Celtic das Geschenk des Ausgleichs – ohne jegliche Eigenleistung der Schotten. Der Treffer fiel nicht wegen einer brillanten Aktion der Hausherren, sondern ausschließlich, weil der VfB sich in einem unbeobachteten Moment selbst im Weg stand. Es war der einzige Moment, in dem die Stuttgarter an diesem Abend die Kontrolle verloren.

Stuttgarts El Khannouss schnürt Doppelpack gegen Celtic

Doch genau hier zeigte der VfB, was diese Mannschaft auszeichnet: Mentalität. Statt sich von dem unnötigen Gegentreffer aus der Bahn werfen zu lassen, antworteten die Schwaben mit einer Effizienz, die beeindruckte. Erneut war es El Khannouss, der in der 28. Minute zuschlug und die Stuttgarter Führung wiederherstellte. Der Doppelpack des Mittelfeldspielers war der verdiente Lohn für eine über weite Strecken überlegene Vorstellung.

In der Schlussphase des ersten Durchgangs suchte Stuttgart die Vorentscheidung, ohne sie jedoch zu finden. Mehrere vielversprechende Situationen blieben ungenutzt – teils scheiterten die Angreifer an der eigenen Abschlussqualität, teils klärte Celtic in letzter Instanz. Die Statistik spricht am Ende dieser 45 Minuten eine deutliche Sprache: mehr Ballbesitz, doppelt so viele Torschüsse – Stuttgart war das bessere Team.

Für Celtic bedeutet die Halbzeitpause eine dringende Gelegenheit zur Neuausrichtung. Ohne eine grundlegende Verbesserung in der Offensive wird es schwer werden, das Hinspiel noch zu drehen. Stuttgart dagegen kann mit breiter Brust in den zweiten Durchgang gehen – und schielt bereits auf ein komfortables Ergebnis für das Rückspiel.