Der FC Bayern München hat offenbar ein neues Transferziel ins Visier genommen: Givairo Read, 19 Jahre alt, Rechtsverteidiger beim niederländischen Erstligisten Feyenoord Rotterdam. Das Interesse der Münchner soll dabei alles andere als oberflächlich sein – die Bayern haben dem Vernehmen nach bereits Kontakt zu dem Teenager aufgenommen und arbeiten daran, ihre Ambitionen in ein konkretes Angebot umzumünzen. Ein offizielles Angebot soll demnach in Planung sein.
FC Bayern jagt wohl Read von Feyenoord – funkt Liverpool jetzt dazwischen?
Der Preis für das Defensivtalent ist allerdings nicht ohne: Feyenoord Rotterdam soll für seinen Leistungsträger eine Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro aufrufen. Für einen 19-Jährigen ist das eine stattliche Summe – doch angesichts der Leistungen, die Read in der laufenden Saison zeigt, erscheint die Forderung der Niederländer aus Vereinssicht nachvollziehbar. In 16 Pflichtspieleinsätzen kam der junge Außenverteidiger in der laufenden Saison auf ein Tor und drei Vorlagen, in der vergangenen Saison waren es drei Buden und acht Assists – Werte, die für einen Rechtsverteidiger beachtlich sind und seinen Wert auf dem Transfermarkt unterstreichen.
Doch die Münchner müssen sich bei diesem Transfer beeilen – denn sie sind längst nicht allein im Rennen. Laut Informationen von „Buli-Inside“ hat auch der FC Liverpool ein ernsthaftes Auge auf Givairo Read geworfen. Und mehr noch: Die Premier League soll das erklärte Traumziel des niederländischen Youngsters sein. Sollte das stimmen, dürften die Reds aus Liverpool gegenüber dem deutschen Rekordmeister einen entscheidenden Vorteil haben – nämlich den der Liga-Attraktivität. Für viele junge Talente aus dem europäischen Ausland ist die englische Premier League nach wie vor das begehrteste Ziel, was die Verhandlungsposition der Münchner erheblich erschweren könnte.
Das Szenario kommt dem FC Bayern unangenehm bekannt vor. Erst im vergangenen Sommer mussten die Münchner mitansehen, wie ihnen der FC Liverpool mit Florian Wirtz einen Wunschtransfer vor der Nase wegschnappte. Bayern hatte lange und intensiv um den deutschen Nationalspieler von Bayer Leverkusen geworben und wollte den offensiven Mittelfeldspieler unbedingt an die Isar holen. Am Ende entschied sich Wirtz jedoch für den Wechsel auf die Insel – ein Transfer, der in München für bittere Enttäuschung sorgte. Nun droht sich diese Geschichte mit Givairo Read zu wiederholen.
Für den FC Bayern wäre es ein weiterer schmerzhafter Rückschlag im Werben um junge Ausnahmetalente – zumal Read auf der Rechtsverteidigerposition genau das Profil zu erfüllen scheint, das die Münchner für ihre Kaderplanung benötigen. Wie ernst die Konkurrenz durch Liverpool tatsächlich ist und ob Bayern bereit ist, den geforderten Preis zu zahlen und womöglich in ein Bieterduell zu treten, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Zunächst liegt der Fokus beim FC Bayern jedoch auf dem Sportlichen: Am kommenden Wochenende steht im Rahmen des 23. Bundesliga-Spieltags das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Drei Punkte sollen her – damit auch abseits des Transfermarkts alles nach Plan läuft.
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