Fußball heute: Über ein Jahr nach seinem vorzeitigen Ende bei Borussia Dortmund hat sich Nuri Sahin erstmals ausführlich zu seiner gescheiterten Mission beim BVB geäußert. Die Klub-Legende, deren Amtszeit im Januar 2025 nach nur sieben Monaten endete, zog im Gespräch mit Sky Sports eine bemerkenswert selbstkritische Bilanz.
Zu ehrgeizige Ziele: Der Wandel kam zu schnell
Sahin gab offen zu, dass er bei seinem Herzensverein womöglich den zweiten Schritt vor dem ersten machen wollte. „Vielleicht war der Wandel, den ich mir vorgestellt hatte, zu schnell“, gestand der 37-Jährige gegenüber Sky Sports. Er räumte ein, dass er rückblickend vorsichtiger hätte agieren müssen, statt zu versuchen, seine Vorstellungen sofort und vollumfänglich durchzudrücken. „Ich dachte, ich könnte schneller vorankommen. Natürlich habe ich einen Fehler gemacht“, wird er zitiert.
Die Trennung von der Borussia beschrieb Sahin als hochemotionalen Moment, den er als „herzzerreißend“ empfand. Dennoch sieht er das Scheitern heute als notwendigen Teil seiner Entwicklung an, getreu dem Motto, dass man erst durch eine Entlassung zu einem wirklich guten Trainer reife.
Borussia Dortmund: Sahin erlebte strukturelle Hürden und Kader-Probleme
Neben der Selbstkritik deutete Sahin jedoch auch an, dass die Rahmenbedingungen in Dortmund nicht optimal zu seiner Philosophie passten. Im Sky-Interview hinterfragte er kritisch, ob der damalige Kader überhaupt für seine angestrebte Spielidee geeignet war. Insbesondere der Spielaufbau über den Torwart sei mit dem vorhandenen Personal nicht wie gewünscht umsetzbar gewesen.
Zudem ließ Sahin zwischen den Zeilen durchblicken, dass die interne Abstimmung mit der Vereinsführung nicht immer reibungslos verlief. „Man muss an einem Strang ziehen“, erklärte er und betonte, dass es keinen Sinn ergebe, wenn Trainer und Verein unterschiedliche Wege einschlagen wollten.
Neustart in der Türkei: Mutiger als beim BVB
Heute steht Sahin in der türkischen Süper Lig bei Basaksehir an der Seitenlinie und scheint dort seinen Frieden gefunden zu haben. Mit zehn Siegen aus 23 Spielen rangiert sein Team aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Seine wichtigste Lektion aus der Zeit beim BVB: „Ich möchte mutiger sein, als ich es in Dortmund war.“ Er wolle nun kompromissloser für seine fußballerische Identität einstehen – eine Philosophie, die sich in Istanbul bisher auszuzahlen scheint.
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