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Borussia Dortmund: Sancho nicht zurück – BVB-Boss Ricken verrät die Gründe!

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BVB News beim Fußball heute: Neue Gesichter statt alter Helden – das war Lars Rickens Losung für den BVB-Sommer. Warum Jadon Sancho trotz Vereinslosigkeit nie eine ernsthafte Option war, erklärt der Dortmunder Geschäftsführer nun im Detail. Und die Antwort ist komplexer als ein simples Nein.

BVB: Ricken erklärt Sancho-Nein – „Neue Gesichter, neue Identifikationsfiguren“

„Mir war es ein Stück weit wichtig, jetzt neue Gesichter, neue Geschichten, neue Identifikationsfiguren reinzuholen“, sagte Ricken via fussballdaten. Konkret bedeutete das Verpflichtungen von Karetsas, Konstantelias, Gadou, Veerman und Nwaneri. Statt eines Rückkehrers, der zuletzt beim Amateurklub Flixton FC trainiert hatte, setzte der BVB auf frisches Blut.

Das zweite Argument war Sanchos schiere Strahlkraft: „Jadon hat so eine Wucht. Wenn er dann mal nicht bei uns gespielt hätte, hätte es nur das als Thema gegeben“, so Ricken via bvbwld. Die Erfahrung aus früheren Rückhol-Aktionen – Götze, Kagawa, Sahin – hat beim BVB offenbar Spuren hinterlassen.

Borussia Dortmund: Sanchos „Wucht“ als Problem – Kader-Konsequenzen befürchtet

Eine Sancho-Verpflichtung hätte laut Ricken direkte Konsequenzen für andere Personalentscheidungen gehabt. „In der Konsequenz müsstest du dann gucken: Verkaufst du einen Fabio Silva?“ Auch die Frage, ob man dann „nur Karetsas und nicht Konstantelias holen“ könne, stand im Raum. Die gesamte Transferstrategie des Sommers wäre eine andere geworden, so tribuna.

Auch für Nachwuchstalente wie Samuele Inacio und Mathis Albert hätte eine Sancho-Rückkehr negative Folgen gehabt. Fehlende Spielzeit hätte möglicherweise Verkäufe oder Leihen erzwungen. Trainer Niko Kovac unterstrich, dass der Kader ohnehin keine weiteren Spieler brauche: „Der Kader ist sehr groß, wir haben ungefähr 26 Feldspieler“, so Kovac via bvbwld.

BVB-Sommer: 108,5 Mio. für Neuzugänge – Ricken setzt Schlussstrich unter Sancho

Insgesamt gab Dortmund im Sommer rund 108,5 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Durch auslaufende Verträge von Brandt und Süle wurden erhebliche Gehaltskosten eingespart, wie derwesten berichtet. Ein schlanker, junger Kader mit Entwicklungspotenzial – das ist der Plan hinter Rickens Transferphilosophie.

Sancho ist nach seinem Abschied von Manchester United weiterhin vereinslos und theoretisch verfügbar. Beim BVB sieht man aktuell keinen Anlass, die getroffene Entscheidung zu überdenken. Ricken resümierte nüchtern: „Das sind Entscheidungen, die wir treffen.“ Klarer kann man einen Schlussstrich kaum ziehen.

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