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Tennis – Kanada Masters 2026: Termine, Teilnehmer, Preisgeld & TV-Übertragung

Kanada-Masters

Kanada Masters beim Tennis heute: Vom 2. bis 13. August 2026 macht der Herrentennis-Zirkus Station in Montreal – und für Alexander Zverev ist es der Einstieg in die Hartplatzwochen vor den US Open. Die National Bank Open sind ein Masters-1000-Event auf Hartplatz, bei dem Titelverteidiger Ben Shelton antritt, während in Abwesenheit von Jannik Sinner, Novak Djokovic und Carlos Alcaraz der Weltranglistenzweite die Setzliste anführt.

Alles zu Spielplan, Teilnehmern, Preisgeld und TV-Übertragung gibt es hier im Überblick.

Kanada Masters Termine: Wie ist der Zeitplan bei den National Bank Open?

Die National Bank Open 2026 werden vom 2. bis 13. August im Stade IGA im Montrealer Jarry Park ausgetragen. Rund 12.000 Plätze bietet das Hauptstadion der Anlage, dazu kommen 13 weitere Spielfelder, wie tennismagazin.de berichtet. Der Zeitplan sieht nach den Angaben von Tennis Canada und der ATP Tour folgendermaßen aus:

  • Samstag, 01.08.2026: Qualifikation (ein Spieltag)
  • Sonntag, 02.08.2026: Beginn des Hauptfelds mit der 1. Runde
  • Montag, 03.08. bis Mittwoch, 05.08.2026: weitere Auftaktpartien, die 32 gesetzten Spieler steigen am Dienstag oder Mittwoch ins Turnier ein
  • Donnerstag, 06.08. bis Sonntag, 09.08.2026: die mittleren Runden bis zum Achtelfinale
  • Montag, 10.08. bis Mittwoch, 12.08.2026: Viertelfinale und Halbfinale
  • Donnerstag, 13.08.2026: Endspiel im Einzel

Parallel zum Masters in Montreal läuft das WTA-1000-Turnier in Toronto, bei dem Aryna Sabalenka als Topgesetzte antritt. Beide Events gehören zu den National Bank Open und tauschen jährlich die Standorte – 2025 spielten die Herren in Toronto und die Damen in Montreal. Im Anschluss geht die Hartplatzsaison mit dem Masters in Cincinnati weiter, ehe Ende August die US Open beginnen.

Wie ist der Modus beim Herrentennis in Montreal?

Die National Bank Open sind ein Turnier der Masters-1000-Kategorie und werden auf Hartplatz im Freien ausgetragen. Das Einzel-Hauptfeld umfasst 96 Spieler, hinzu kommen ein Doppelwettbewerb und eine Qualifikationsrunde.

Gespielt wird im Best-of-3-Format mit Tiebreak. Anders als bei kleineren Turnieren erhalten die 32 gesetzten Spieler ein Freilos in der ersten Runde – maßgeblich für die Setzliste war laut Tennis Canada die ATP-Weltrangliste vom Montag, 27. Juli. Dem Champion werden 1.000 Weltranglistenpunkte gutgeschrieben, was sich vier Wochen später auch auf die Ausgangslage bei den US Open auswirkt.

Kanada Masters Teilnehmer: Welche Spieler schlagen in Montreal auf?

Die Meldeliste der National Bank Open 2026 führt 77 Spieler auf, das Hauptfeld wird durch Qualifikanten aufgefüllt. Angeführt wird sie von Alexander Zverev, der als Weltranglistenzweiter auch die Setzliste anführt. Der Deutsche gewann das Kanada Masters 2017 und erreichte im Vorjahr in Toronto das Halbfinale. Die Setzplätze zwei bis fünf gehen an Félix Auger-Aliassime, Alex de Minaur, Daniil Medvedev und Titelverteidiger Ben Shelton – die Reihenfolge weicht damit leicht von der Meldeliste ab, weil für die Setzung ein späterer Ranking-Stand zählt.

Auffällig ist, wer fehlt: Jannik Sinner, Novak Djokovic und Carlos Alcaraz stehen nicht auf der Liste. Bei Alcaraz ist eine Verletzung am Handgelenk der Grund. Vier frühere Champions des Turniers sind dagegen dabei: Zverev (2017), Medvedev (2021), Pablo Carreño Busta (2022) und Shelton (2025). Die komplette Meldeliste:

Spieler Nation Position Meldeliste
Alexander Zverev (Setzplatz 1, Sieger 2017) Deutschland 1
Félix Auger-Aliassime (Setzplatz 2) Kanada 2
Ben Shelton (Setzplatz 5, Titelverteidiger) USA 3
Alex de Minaur (Setzplatz 3) Australien 4
Taylor Fritz USA 5
Daniil Medvedev (Setzplatz 4, Sieger 2021) 6
Flavio Cobolli Italien 7
Casper Ruud Norwegen 8
Andrey Rublev 9
Jiri Lehecka Tschechien 10
Lorenzo Musetti Italien 11
Luciano Darderi Italien 12
Learner Tien USA 13
Jakub Mensik Tschechien 14
Frances Tiafoe USA 15
Valentin Vacherot Monaco 16
Francisco Cerundolo Argentinien 17
Karen Khachanov 18
Arthur Fils Frankreich 19
Tommy Paul USA 20
Rafael Jodar Spanien 21
Joao Fonseca Brasilien 22
Arthur Rinderknech Frankreich 23
Cameron Norrie Großbritannien 24
Ugo Humbert Frankreich 25
Brandon Nakashima USA 26
Tomas Martin Etcheverry Argentinien 27
Alejandro Tabilo Chile 28
Ignacio Buse Peru 29
Matteo Arnaldi Italien 30
Alexander Blockx Belgien 31
Zizou Bergs Belgien 32
Mariano Navone Argentinien 33
Corentin Moutet Frankreich 34
Adrian Mannarino Frankreich 35
Denis Shapovalov Kanada 36
Juan Manuel Cerundolo Argentinien 37
Raphael Collignon Belgien 38
Jaume Munar Spanien 39
Kamil Majchrzak Polen 40
Alex Michelsen USA 41
Ethan Quinn USA 42
Hubert Hurkacz (Protected Ranking) Polen 43
Nuno Borges Portugal 44
Miomir Kecmanovic Serbien 45
Matteo Berrettini Italien 46
Terence Atmane Frankreich 47
Fabian Marozsan Ungarn 48
Botic van de Zandschulp Niederlande 49
Thiago Agustin Tirante Argentinien 50
Yannick Hanfmann Deutschland 51
Juncheng Shang (Protected Ranking) China 52
Sebastian Baez Argentinien 53
Tallon Griekspoor Niederlande 54
Camilo Ugo Carabelli Argentinien 55
Martin Landaluce Spanien 56
Daniel Altmaier Deutschland 57
Marin Cilic Kroatien 58
Vit Kopriva Tschechien 59
Roman Andres Burruchaga Argentinien 60
Zachary Svajda USA 61
Mattia Bellucci Italien 62
Hamad Medjedovic Serbien 63
Lorenzo Sonego Italien 64
Aleksandar Kovacevic USA 65
Pablo Carreno Busta (Sieger 2022) Spanien 66
Adolfo Daniel Vallejo Paraguay 67
Jan-Lennard Struff Deutschland 68
Valentin Royer Frankreich 69
Marton Fucsovics Ungarn 70
James Duckworth Australien 71
Luca van Assche Frankreich 72
Jenson Brooksby USA 73
Rinky Hijikata Australien 74
Gabriel Diallo (Wildcard) Kanada 75
Gaël Monfils (Wildcard) Frankreich 76
Liam Draxl (Wildcard über Road to the NBO) Kanada 77

Die Setzplätze eins bis fünf sind von der ATP Tour bestätigt, die Reihenfolge dahinter war zum Redaktionsschluss noch nicht vollständig veröffentlicht. Bei drei Spielern führt die Meldeliste keine Nation.

Favoriten beim Kanada Masters: Wer gewinnt die National Bank Open?

Ein Blick auf das Tableau macht deutlich, wer in Montreal als Gejagter in die Woche geht: Alexander Zverev. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist steigt nach einer kurzen Pause in die Hartplatzsaison ein, und weil mit Sinner, Djokovic und Alcaraz drei der prominentesten Namen fehlen, steht er an der Spitze der Setzliste.

Dahinter sortiert sich ein Feld ein, das reichlich Hartplatz-Kompetenz mitbringt: Titelverteidiger Ben Shelton holte 2025 in Kanada seinen ersten Masters-Titel, Daniil Medvedev gewann das Turnier 2021, dazu kommen Alex de Minaur, der 2023 in Toronto im Endspiel stand, sowie Taylor Fritz, Casper Ruud, Andrey Rublev und Flavio Cobolli aus den Top-Positionen der Meldeliste. Für das Lokalkolorit sorgt Félix Auger-Aliassime: Der Montrealer bestreitet laut Tennis Canada seinen neunten Auftritt im eigenen Land und wartet noch auf seinen ersten Masters-Titel – zwei Endspiele auf dieser Ebene hat er bereits erreicht, in Madrid 2024 und Paris 2025.

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FAQ: MSC Hamburg Ladies Open 2026

Wann finden die MSC Hamburg Ladies Open 2026 statt?

Das WTA-Turnier in Hamburg wird vom 19. bis 26. Juli 2026 auf der Sandplatzanlage am Rothenbaum ausgetragen. Die Qualifikation beginnt am Sonntag, den 19. Juli, das Einzelfinale steigt am Finaltag, dem 26. Juli, um 14:00 Uhr.

Wo kann ich die WTA Hamburg 2026 live im TV sehen?

Die MSC Hamburg Ladies Open werden in Deutschland exklusiv beim Bezahlsender Sky Sport live übertragen. Ein entsprechendes Abonnement ist Voraussetzung, um alle Matches am Rothenbaum verfolgen zu können.

Wie hoch ist das Preisgeld bei den MSC Hamburg Ladies Open 2026?

Das Gesamtpreisgeld beläuft sich auf rund 275.000 Euro. Die Turniersiegerin erhält 32.520 Euro sowie 250 WTA-Ranglistenpunkte, die Finalistin kassiert circa 19.240 Euro.

Welche deutschen Spielerinnen starten bei WTA Hamburg 2026?

Gleich sechs deutsche Tennisprofis stehen im Hauptfeld: Tamara Korpatsch (WTA 79) als deutsche Nummer eins, Noma Noha Akugue (WTA 153) sowie Tessa Brockmann (WTA 275). Über eine Wildcard schafften außerdem Julia Stusek, Nastasja Schunk und Valentina Steiner den Einzug ins Tableau.

Was sind die Hamburg Wheelchair Open?

Parallel zum WTA-Event finden vom 23. bis 26. Juli 2026 erstmals die Hamburg Wheelchair Open statt – ein internationales Damenrollstuhltennis-Turnier und das größte seiner Art in Deutschland. Zwölf Einzelspielerinnen und sechs Doppelteams treten an; Topfavoritin ist die Weltranglistenfünfte Aniek van Koot aus den Niederlanden.