WM heute: Die Spannung vor der anstehenden Kaderbekanntgabe von Julian Nagelsmann steigt spürbar an. Während der Bundestrainer seine Auswahl für die kommenden Testläufe gegen die Schweiz und Ghana finalisiert, erhält die Diskussion um die Besetzung des deutschen Angriffs prominente Unterstützung von Expertenseite. Insbesondere Lothar Matthäus plädiert mit Nachdruck für die Berücksichtigung eines Stuttgarter Leistungsträgers, dessen statistische Werte derzeit kaum Raum für Gegenargumente lassen.
WM 2026: Rekordnationalspieler sieht Tore als klares Kriterium
Nach der knappen Niederlage des VfB Stuttgart auf europäischer Bühne gegen den FC Porto nutzte Lothar Matthäus die Gelegenheit, um bei RTL ein Plädoyer für Deniz Undav zu halten. Der 64-Jährige verwies dabei vor allem auf die beeindruckende Treffsicherheit des Stürmers. Da der deutsche Angriff derzeit durch Verletzungssorgen geschwächt sei, führe an dem 29-Jährigen eigentlich kein Weg vorbei.
Der Angreifer selbst unterstreicht seine Ambitionen mit großem Selbstbewusstsein. Undav ist aufgrund seiner Torquote und seiner internationalen Scorer-Werte in einer exzellenten Position. Mit Blick auf das anstehende Länderspiel in Stuttgart scheint eine Nominierung des Lokalmatadors laut Einschätzung von Bild ohnehin bereits beschlossene Sache zu sein.
Kölns Juwel El Mala antwortet auf Kritik
Neben den etablierten Kräften rückt auch die nächste Generation in den Fokus des Bundestrainers. Said El Mala vom 1. FC Köln konnte zuletzt Eigenwerbung betreiben, nachdem er zuvor deutliche Worte von Julian Nagelsmann zu hören bekommen hatte. Der Coach bemängelte laut kicker vor allem die fehlende Konstanz und Defizite in der Rückwärtsbewegung des 19-Jährigen.
Mit seinem Ausgleichstreffer gegen den Hamburger SV lieferte das Talent jedoch eine sportliche Antwort auf dem Platz. Im Gespräch mit dem ZDF-Sportstudio gab sich der gebürtige Krefelder bescheiden und betonte, sich auf die eigene Entwicklung konzentrieren zu wollen. Kölns Verantwortliche wiesen zudem darauf hin, dass der Dribbelkünstler unter Trainer Lukas Kwasniok bereits deutliche Fortschritte in der defensiven Stabilität gemacht habe.
Die „Zitter-Nominierung“ steht bevor
Julian Nagelsmann hat bereits angekündigt, dass er bei seiner Auswahl für Ende März keine Rücksicht auf Vereinszugehörigkeiten oder Verdienste nehmen wird. Der Kader soll laut Bild bereits weitgehend dem Team entsprechen, das im Sommer das große Ziel Weltmeisterschaft angehen wird. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass gestandene Profis, die nicht optimal ins Mannschaftsgefüge passen, um ihren Platz bangen müssen.
Während die Achse um Akteure wie Joshua Kimmich, Jamal Musiala und Florian Wirtz als gesetzt gilt, bleibt die Besetzung der Kaderplätze dahinter hart umkämpft. Neben Undav werden auch jungen Talenten wie Lennart Karl vom FC Bayern München Außenseiterchancen eingeräumt, da ihre individuellen Fähigkeiten in engen Turnierspielen den Unterschied ausmachen könnten. Die offizielle Bekanntgabe am Donnerstag verspricht daher einige Überraschungen und potenziellen Gesprächsstoff in der Bundesliga.
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