Borussia Mönchengladbach News beim Fußball heute: Das Aufatmen im Borussia-Park war am vergangenen Wochenende fast körperlich spürbar. Nach einer Durststrecke von sieben sieglosen Partien gelang Borussia Mönchengladbach gegen Union Berlin ein hauchdünner, aber überlebenswichtiger 1:0-Erfolg. Doch wer geglaubt hatte, Sportdirektor Rouven Schröder würde nun in den Entspannungsmodus schalten, sah sich getäuscht. Trotz der Erleichterung mahnte der 50-Jährige unmittelbar nach dem Schlusspfiff zur Wachsamkeit.
Borussia Mönchengladbach News heute: Forderung nach Stabilität – Union-Sieg als neuer Standard
Für den Gladbacher Sport-Boss ist der Auftritt gegen die Berliner kein Grund zum Zurücklehnen, sondern vielmehr die absolute Minimalanforderung für die kommenden Aufgaben. Schröder lobte die Mannschaft für ihren Mut, kritisierte aber implizit die vorangegangenen Wochen. „Die Mannschaft war gegen Union trotz des Drucks sehr stabil, sie hat immer wieder versucht, in der Offensive aktiv zu werden. Wir haben uns getraut, ins 1-gegen-1 zu gehen, auch aus der zweiten Reihe zu schießen“, analysierte er laut Bild-Zeitung.
Diese Tugenden – die Entschlossenheit im direkten Duell und der Zug zum Tor – seien laut Schröder in der jüngeren Vergangenheit schmerzlich vermisst worden. Seine unmissverständliche Ansage an die Profis lautet daher: „Genau das ist jetzt die Benchmark für den Abstiegskampf – nur so bleiben wir in der Liga.“ Dass der Sieg erst durch einen späten Strafstoß in der Nachspielzeit zustande kam, änderte nichts an seiner Einschätzung, dass die grundlegende Einstellung gestimmt habe.
Gladbacher Blick auf die Tabelle: „Noch gar nichts geschafft“
Trotz des Vorstoßes auf den zwölften Tabellenplatz bleibt die Lage am Niederrhein prekär. Da auch die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller punktete, beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz weiterhin nur magere drei Zähler. Schröder reagierte laut gladbachlive.de nüchtern auf die Resultate der Mitbewerber: „Wenn man aber die Ergebnisse der Konkurrenz sieht, haben wir noch gar nichts geschafft. Nicht nur wir haben verstanden, worum es jetzt geht“, wird er von gladbach-live.de zitiert.
Die kommenden Wochen gelten als Phase der Wahrheit für die Fohlenelf und Trainer Eugen Polanski. Nach dem schweren Auswärtsgang zum FC Bayern München warten im eigenen Stadion die richtungsweisenden Duelle gegen den FC St. Pauli, Heidenheim und Mainz 05. In diesen Heimspielen setzt Schröder erneut auf die bedingungslose Unterstützung der Anhänger, die gegen Union für eine besondere Atmosphäre gesorgt hatten.
Die Gladbacher Wochen der Wahrheit: die kommenden Spiele im Überblick
Gladbacher Fans als Rückhalt im Überlebenskampf: „die Fans haben wie eine Eins hinter uns gestanden“
Besonders das Verhalten der Zuschauer imponierte dem Sportdirektor. Nachdem die Stimmung nach der vorangegangenen Pleite in Freiburg noch gekippt war, stand das Stadion gegen Union wie eine Wand hinter dem Team. „Der Borussia-Park war gegen Union absolut stimmungsgeladen und die Fans haben wie eine Eins hinter uns gestanden, uns in schwierigen Phasen sehr geholfen“, lobte Schröder der Bild zufolge ausdrücklich. Er betonte dabei, dass dieser Support nicht nur von der Nordkurve, sondern von allen Zuschauern im Stadion getragen wurde.
Für die Borussia wird es nun darauf ankommen, diese Intensität beizubehalten. Sollte die Mannschaft die von Schröder gesetzte Messlatte in den kommenden Partien nicht erreichen, dürfte die Diskussion um Trainer Polanski und die Kaderqualität schnell wieder an Fahrt aufnehmen.
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