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Hertha-Coach Leitl greift bei Youngster durch: „Ball liegt seit einem Jahr bei ihm“

Hertha-Fans

Hertha BSC News beim Fußball heute: Nach dem bitteren 2:5-Debakel in Paderborn hat Hertha-Trainer Stefan Leitl beim gestrigen 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg ein deutliches Zeichen gesetzt. Der Coach krempelte seine Formation auf fünf Positionen um und verschaffte dem Leistungsprinzip wieder Geltung. Während etablierte Kräfte wie Michael Cuisance oder Kapitän Fabian Reese mit Bankplätzen oder frühen Auswechslungen vorliebnehmen mussten, traf es Eigengewächs Pascal Klemens am härtesten: Der 21-Jährige stand erst gar nicht im Kader der Berliner.

Hertha BSC News: Zukunftspoker belastet Klemens Leistung – der Ball liegt bei „Passi“

Hinter der Nicht-Berücksichtigung des Defensiv-Allrounders steckt jedoch mehr als nur eine sportliche Formkrise. Die ungeklärte Vertragssituation des U20-Nationalspielers, dessen Arbeitspapier am 30. Juni 2026 ausläuft, sorgt vereinsintern für zunehmende Spannungen. Trotz vorliegender Offerten zur Verlängerung schob die Spielerseite die Gespräche bereits vor über einem Jahr auf Eis. Nun erhöht Leitl öffentlich den Druck auf das Berliner Eigengewächs.

„Bei Passi muss Klarheit für die Zukunft herrschen. Der Ball liegt seit über einem Jahr bei ihm. Er braucht auch für sich eine gewisse Sicherheit. Wir müssen Dinge klären, dann wird er zu seiner alten Stärke zurückkommen“, forderte der Hertha-Trainer laut fussballtransfers.com unmittelbar nach dem Sieg gegen die Franken. Leitl sieht in der mentalen Belastung durch die Zukunftsfragen einen Grund für die Leistungsschwankungen nach Klemens‘ schwerer Sprunggelenk-Verletzung in der Hinrunde.

Hertha BSC: Transfergerüchte um Klemens – Bundesliga oder Ausland als Optionen?

Dass Klemens zögert, hat handfeste Gründe. Seine Vielseitigkeit in der Innenverteidigung sowie auf der Sechs macht ihn für andere Klubs attraktiv. Laut Medienberichten von 90min.de gibt es nicht nur loses Interesse aus der Bundesliga, sondern auch konkrete Spuren nach Spanien zum FC Getafe. Hertha BSC hingegen möchte den Berliner Jungen unbedingt halten und als festen Baustein für die kommende Saison einplanen – unabhängig davon, ob der Aufstieg in dieser Spielzeit bei derzeit acht Punkten Rückstand auf Rang drei noch gelingt.

Stefan Leitl stellt dem Youngster bei einem klaren Bekenntnis zur Hertha eine baldige Rückkehr in Aussicht: „Wir müssen Dinge klären und dann wird Passi auch wieder zu seiner alten Stärke zurückkommen. Und dabei werden wir ihn unterstützen. Er ist ein Spieler aus der Akademie“, wird der Coach bei liga-zwei.de zitiert. Ein ähnliches Vorgehen fruchtete bereits bei Julian Eitschberger, der nach anfänglichen Wechselgedanken im Winter blieb und sich inzwischen wieder in die Stammelf zurückgekämpft hat.

Hertha-Coach Leitl setzt auf das Leistungsprinzip ohne Rücksicht auf Namen

Der Fall Klemens ist Teil einer größeren Strategie. Leitl will die Saison keinesfalls austrudeln lassen. Das bekamen gegen Nürnberg auch andere Stars zu spüren. Michael Cuisance, der zuletzt wenig bewirken konnte, musste Jeremy Dudziak weichen. Fabian Reese, trotz seiner 17 Scorerpunkte unantastbar geglaubt, wurde so früh wie noch nie in dieser Saison ausgewechselt. Leitl zeigt damit deutlich: Wer für Hertha auf dem Platz steht, muss nicht nur fit sein, sondern auch den Kopf komplett beim Verein haben.

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