Fußball heute: Die erhoffte Wende durch den Trainerwechsel ist beim SV Werder Bremen vorerst ausgeblieben. Nach der 0:1-Niederlage beim SC Freiburg wächst an der Weser die Unruhe, während die Mannschaft auf den Relegationsrang durchgereicht wurde. Daniel Thioune, der das Amt erst vor wenigen Tagen von Horst Steffen übernahm, sah sich bereits nach seinem ersten Bundesliga-Einsatz gezwungen, die Einstellung seiner Profis öffentlich zu hinterfragen.
Fehlende Durchschlagskraft trotz Überzahl
Obwohl die Bremer fast die gesamte zweite Spielhälfte mit einem Mann mehr agierten – Freiburgs Johan Manzambi sah in der 52. Minute die Rote Karte –, blieb das Offensivspiel der Gäste erschreckend harmlos. Den entscheidenden Treffer für die Breisgauer erzielte ausgerechnet der Ex-Bremer Niklas Beste bereits in der 13. Minute.
Sportchef Clemens Fritz zeigte sich nach der Partie tief enttäuscht und kritisierte mangelnde Zielstrebigkeit. Er monierte insbesondere unnötige technische Spielereien im Angriffsdrittel, die den direkten Weg zum Tor verhinderten.
Werder Bremen: Thioune kündigt härtere Gangart an
Der neue Übungsleiter Daniel Thioune ließ nach dem Schlusspfiff keinen Zweifel daran, dass er mit der Haltung einiger Akteure unzufrieden ist. Gegenüber der Bild betonte er, dass es ihm nicht an Zeit zur Eingewöhnung fehle, sondern an der grundlegenden Konsequenz auf dem Rasen.
Er kündigte an, dass die Spieler nun eine deutlich ungemütlichere Seite an ihm kennenlernen könnten, sollte sich die nötige Leidenschaft nicht umgehend einstellen. Besonders das Defensivverhalten beim Gegentor diente ihm als Negativbeispiel für fehlende Entschlossenheit.
Kapitän warnt vor dem „blauen Wunder“
Auch innerhalb der Mannschaft ist die Stimmung am Tiefpunkt. Kapitän Marco Friedl fand nach nunmehr elf sieglosen Partien in Folge deutliche Worte und bezeichnete den Absturz in den Tabellenkeller als absolut folgerichtig. Er zeigte Verständnis für den Unmut der mitgereisten Fans und warnte davor, dass der Verein ohne eine radikale Leistungssteigerung ein „blaues Wunder“ erleben werde.
Die kommenden Aufgaben könnten kaum schwieriger sein: Am nächsten Spieltag empfängt Werder den FC Bayern München. Thioune forderte seine Schützlinge dazu auf, trotz der prekären Lage den Glauben nicht zu verlieren und die Köpfe oben zu behalten.
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