Fußball heute: Vor dem wegweisenden Nordduell gegen den FC St. Pauli am Sonntag herrscht beim SV Werder Bremen eine Mischung aus angespannter Nervosität und demonstrativer Zuversicht. Während die Einheiten auf dem Trainingsplatz derzeit Fragen zur Form der Mannschaft aufwerfen, präsentiert sich die neue Nummer eins im Tor als Fels in der Brandung einer unruhigen Saison.
Werder Bremen: Fehleranfälligkeit im Training sorgt für Sorgenfalten
Die Vorbereitung auf den „Abstiegskracher“ verlief am Donnerstag alles andere als reibungslos. Trotz der Rückkehr der erfahrenen Kräfte Niklas Stark und Leonardo Bittencourt war die Einheit laut BILD von zahlreichen Missverständnissen und einer hohen Fehlerquote geprägt. Besonders besorgniserregend: Im Abschlussspiel fielen Tore lediglich durch einen schweren Patzer und eine abgefälschte Flanke, was Trainer Daniel Thioune zu lautstarken Korrekturen veranlasste.
Zudem verschärfen personelle Sorgen die Lage. Das 18-jährige Talent Karim Coulibaly fehlte erneut aufgrund muskulärer Probleme, was einen Einsatz am Sonntag unwahrscheinlich macht. Ein kleiner Lichtblick war dagegen Mitchell Weiser: Der Leistungsträger absolvierte nach seinem Kreuzbandriss erste individuelle Übungen auf dem Platz. Ein baldiges Comeback ist zwar noch kein Thema, doch seine Präsenz nährt die Hoffnung auf Verstärkung im Saisonendspurt.
Mio Backhaus: „Kampffrisur“ für den Klassenerhalt
Ganz anders ist die Stimmungslage bei Mio Backhaus. Der 21-jährige Torhüter, der nach dem Abgang von Michael Zetterer zum Stammpersonal gereift ist, gibt sich vor dem Duell gegen den Tabellennachbarn kämpferisch. Mit kurz geschorenen dunklen Haaren – laut eigener Aussage seine „Kampffrisur“ – will er den Turnaround einleiten. Gegenüber dem kicker betonte der Schlussmann, dass die Moral im Team trotz Platz 16 intakt sei: „Ich sehe, wie die Jungs arbeiten. Sie geben 100 Prozent.“
Backhaus, der in dieser Saison durch Ruhe im Aufbau und starke Paraden überzeugt, blickt auf eine persönliche Entwicklung zurück, die auch durch den Konkurrenzkampf mit Karl Hein befeuert wurde. Trotz seiner japanischen Wurzeln und dem Interesse des dortigen Verbandes liegt sein Fokus aktuell ausschließlich auf dem Klassenerhalt mit Werder. „Japan? Noch nicht“, stellte der U21-Nationalspieler klar. Für ihn zählt am Sonntag nur eines: dem Verein, der ihn ausgebildet hat, in der schwierigen Situation etwas zurückzuzahlen.
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