Fußball heute: Später Jubel für die Schwaben! In der zweiten Runde des DFB-Pokals unterlag der SC Paderborn dem VfB Stuttgart mit 0:1. Ralf Kettemann, Sebastian Hoeneß, Marvin Pieringer und Markus Schubert äußerten sich bei Sky, weitere Aussagen von Hoeneß und Kettemann sowie die Stimmen von Deniz Undav und Ermedin Demirović stammen aus den Vereinsmedien auf vfb.de. Hier findest du die Stimmen zum Duell Paderborn gegen Stuttgart.
Paderborn vs. Stuttgart Stimmen – Hoeneß: „Nach dem Platzverweis kippt das Spiel“
Sebastian Hoeneß (Cheftrainer VfB Stuttgart) auf vfb.de: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen und hatten es auf der anderen Seite mit einer Mannschaft zu tun, die von Beginn an sehr scharf war und uns durch lange Bälle und zweite Bälle den Schneid abgekauft hat. Mit dem Start sind wir nicht zufrieden und haben Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind.“
Bei Sky ergänzte er: „Wir haben gemerkt, dass die Leichtigkeit gefehlt hat.“
Nach gut einer halben Stunde musste Paderborns Laurin Curda wegen eines groben Fouls an Bilal El Khannouss vorzeitig vom Feld – für den VfB-Coach der Wendepunkt: „Nach dem Platzverweis kippt das Spiel. Danach haben wir uns den Sieg verdient, weil wir nur noch auf ein Tor gespielt haben und keine klaren Möglichkeiten mehr zugelassen haben. Mit der letzten Aktion haben wir das Spiel auf unsere Seite ziehen können.“
Die mentale Komponente hält er derzeit für entscheidend: „Der Kopf spielt, gerade in einer Phase wie der aktuellen, eine große Rolle, daher hat die Mannschaft heute auch einen Charaktertest bestanden. Wir sind mit dem Weiterkommen happy, erkennen die gute Leistung der Paderborner aber an.“
Stimmen zum Spiel vom VfB Stuttgart – Undav: „Im Endeffekt zählt aber das Ergebnis“
In der 90. Minute sorgte Deniz Undav für die Entscheidung.
Deniz Undav (Kapitän VfB Stuttgart, Torschütze zum 0:1) auf vfb.de: „Es war keine gute erste halbe Stunde von uns. Paderborn war ein harter Brocken und unangenehmer als viele der Gegner der vergangenen Pokalsaisons. Durch viele Fehler in der ersten Halbzeit haben wir Paderborn gut ins Spiel kommen lassen. Wir müssen daran arbeiten, solche Phasen nicht mehr zuzulassen. Im Endeffekt zählt aber das Ergebnis und damit das Weiterkommen.“
Mehrfach war zuvor Ermedin Demirović an Paderborns Schlussmann Markus Schubert gescheitert.
Ermedin Demirović (Angreifer VfB Stuttgart) auf vfb.de: „Es ärgert mich, dass ich meine beiden großen Möglichkeiten nicht nutzen konnte, gerade weil es als Stürmer immer schwierig ist, in solche Situationen zu kommen. Ich freue mich aber sehr, dass wir am Ende dank Deniz’ Tor in die nächste Runde einziehen konnten, nachdem er meine beiden Chancen so gut vorbereitet hatte.“
Stimmen zum Spiel vom SC Paderborn – Kettemann: „Die Mannschaft hat sich top präsentiert“
Beim Aufsteiger herrschten gemischte Gefühle.
Ralf Kettemann (Cheftrainer SC Paderborn) bei Sky: „Der VfB konnte die erste halbe Stunde kaum rausspielen. Das Stadion war natürlich maximal da, weil sie das gemerkt haben, wie die gespielt haben. Das war halt so ein bisschen Herz versus cooler Kopf. Das ist nicht immer ganz einfach.“
Auf vfb.de ordnete er die Szene vor der Pause ein, die das Spiel veränderte: „Glückwunsch an den VfB zum Erreichen des Achtelfinals. Wenn man eine halbe Stunde so spielt wie wir und dann den Rest der Zeit in Unterzahl agieren muss, fühlt man sich der guten Leistung ein Stück weit beraubt, auch wenn der Platzverweis die richtige Entscheidung war. Wir hatten ein sehr gutes Gefühl, aber es gibt keinen größeren Einfluss auf ein Fußballspiel als eine Rote Karte. Es tut weh und wir sind vom Ausgang enttäuscht, fühlen aber auch einen großen Stolz. Die Mannschaft hat sich top präsentiert.“
Ähnlich sah es Marvin Pieringer, der früh eine gute Gelegenheit hatte.
Marvin Pieringer (SC Paderborn) bei Sky: „Es ist bitter für uns. Die erste halbe Stunde war Wahnsinn. Alle haben es top gemacht, haben nach dem Platzverweis weiter stark gekämpft. Kompliment an die Mannschaft.“
Paderborns Keeper parierte gleich mehrere Abschlüsse des Stuttgarter Angreifers, am Ende reichte es dennoch nicht.
Markus Schubert (Torhüter SC Paderborn) bei Sky: „Es ist schade, trotzdem hat es Spaß gemacht, hier Fußball zu spielen. Das Ende war bescheiden. Ich kenne Demirović gut aus der Jugend.“
