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Dresden vs. Schalke – Stimmen: „Wir sind Erstligist, wir sind Schalke 04“

Dynamo-Dresden-Fans

Fußball heute: Pokal-Überraschung in Elbflorenz! In der zweiten Runde des DFB-Pokals setzte sich Dynamo Dresden gegen den FC Schalke 04 mit 2:0 durch. Die Aussagen von Thomas Stamm, Miron Muslic, Kenan Karaman und Loris Karius stammen aus den Vereinsmedien auf schalke04.de. Hier findest du die Stimmen zum Duell Dresden gegen Schalke.

Dresden vs. Schalke Stimmen – Stamm: „Das Ergebnis gibt uns Mut“

Thomas Stamm (Cheftrainer Dynamo Dresden) auf schalke04.de: „Es war sehr intensiv. Wir haben über 90 Minuten sehr stabil gestanden und wenig zugelassen. Gerade in der ersten Halbzeit gab es wenig gute Chancen.“

Nach dem Seitenwechsel brachte Patrice Covic den Zweitligisten in Führung, in der 88. Minute traf Christoph Daferner per Kopf nach einer Ecke zum 2:0: „Im Vergleich zu den vergangenen Wochen waren wir im zweiten Durchgang effektiver, das brauchten wir. Die Jungs, die reingekommen sind, haben Energie geliefert: Alexander Rossipal hat die Vorlage für das entscheidende Tor von Christoph Daferner gegeben. Das Ergebnis gibt uns Mut, dass wir als Gruppe erfolgreich sein können.“

Stimmen zum Spiel vom FC Schalke 04 – Muslic: „Dynamo Dresden hat das Spiel verdient gewonnen“

Beim Bundesligisten überwog nach dem Pokal-Aus die Selbstkritik.

Miron Muslic (Cheftrainer FC Schalke 04) auf schalke04.de: „Dynamo Dresden hat das Spiel verdient gewonnen – das müssen wir akzeptieren. Wir haben in keiner Phase der Partie unser Maximum erreicht. Unser größtes Problem war, dass wir die Bälle unsauber verarbeitet und in Zonen verloren haben, in denen du sie nicht verlieren darfst.“

Den Kopf in den Sand stecken will der Coach dennoch nicht: „Wir sind von unserer Leistung enttäuscht, aber müssen den Blick nach vorne werfen. Wir müssen diese Phase durchstehen. Und das werden wir auch.“

Ähnlich kritisch fiel die Analyse von Kenan Karaman aus.

Kenan Karaman (FC Schalke 04) auf schalke04.de: „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr passiv und haben Dresden zu häufig den Ball überlassen. Sie wurden dann von Minute zu Minute immer selbstbewusster. Selbst haben wir mit dem Ball nicht die richtigen Lösungen gefunden und waren teilweise zu schlampig, um gefährliche Aktionen nach vorne zu kreieren.“

Den Trainer nahm er dabei ausdrücklich in Schutz: „Der Trainer zeigt uns immer wieder Lösungen auf. Es liegt in unserer Verantwortung, diese auf dem Platz umzusetzen. Wir müssen es schnellstmöglich schaffen, gefährlicher zu werden.“

Deutliche Worte fand auch der Schlussmann.

Loris Karius (Torhüter FC Schalke 04) auf schalke04.de: „Es war heute zu wenig Wucht und zu wenig Power von uns, um nach dem 0:1 das Spiel zu drehen.“

Zugleich appellierte er an das Selbstverständnis des Klubs: „Wir sind zu Recht enttäuscht, müssen jetzt aber als Mannschaft weitermachen. Wir sind Erstligist, wir sind Schalke 04. Es ist jetzt keine Zeit, um sich zu verstecken und in die Opferrolle zu gehen.“

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