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March Madness ohne deutsches Juwel: Darum verpasst Steinbach das Turnier

Die March Madness, das prestigeträchtige Finalturnier im US-College-Basketball, hat gestern begonnen und mehr als ein Dutzend deutsche Talente kämpfen um den Titel. Doch der wohl vielversprechendste Name fehlt auf der großen Bühne: Hannes Steinbach, der trotz einer historisch starken Saison mit seinen Washington Huskies die Qualifikation verpasste.

Steinbach trotz Fabel-Saison nur auf der Tribüne

Eine Saison für die Geschichtsbücher legte Hannes Steinbach hin. Gleich in seinem ersten Jahr am College avancierte das deutsche Juwel aus Würzburg mit 21 Double-Doubles zum unumstrittenen Leistungsträger. Er erzielte im Schnitt überragende 18,5 Punkte und 11,8 Rebounds pro Spiel.

Doch diese individuellen Glanzleistungen reichten nicht aus. Sein Team, die Washington Huskies, beendete die Saison in der starken Big-Ten-Conference mit nur sieben Siegen aus 20 Spielen auf einem enttäuschenden 13. Platz. Damit verpasste man sowohl die direkte Qualifikation als auch eine Einladung durch das Auswahlkomitee, wie die Basketball-Plattform bblprofis.de meldet.

Blick auf den NBA-Draft: Deutsche Spieler im Rampenlicht

Trotz der verpassten Turnier-Teilnahme bleibt Steinbachs Zukunft glänzend. Sein Name taucht in vielen NBA-Mock-Drafts bereits in der ersten Runde auf. Wie ESPN berichtet, soll sein Draft-Status ungebrochen hoch sein. Einige Scouts würden ihn aufgrund seiner Kombination aus Größe und Technik sogar als sicheren Lottery-Pick ansehen. Sogar NBA-Legende Dirk Nowitzki zeigte sich laut spox begeistert: „Er hat eine tolle Saison in Washington gespielt, war für mich als Freshman gleich der beste Spieler da“, so der Würzburger über seinen Nachfolger aus der Heimat.

Während Steinbach zum Zuschauen verdammt ist, stehen andere Deutsche im Fokus. Vor allem Ivan Kharchenkov mit den topgesetzten Arizona Wildcats und Christian Anderson Jr. (Texas Tech) dürfen sich Hoffnungen machen. Anderson gilt laut spox bereits als legitimer Nachfolger für Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder. Insgesamt schafften 13 deutsche Spieler mit ihren Teams den Sprung ins Turnier.