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Köln vor Gladbach-Derby: Sturm-Notstand sorgt für erschreckende Bilanz!

Köln-Fans

Fußball heute: Beim 1. FC Köln spitzt sich die Verletzungsmisere vor dem Derby gegen Gladbach (11. Oktober, 15.30 Uhr) dramatisch zu. Ragnar Ache fällt mit einer erneuten Muskelverletzung am hinteren linken Oberschenkel für mehrere Wochen aus – es ist bereits seine neunte dokumentierte Muskelverletzung der Karriere, wie der Express berichtet. Damit fehlen dem FC vor dem Derby beide Mittelstürmer: Dallinga liegt mit Kreuzbandriss an Krücken, die Frage seiner Operation klären Bologna und Köln noch gemeinsam.

1. FC Köln: 19 Muskelverletzungen seit Sommer 2025 – Derby-Sturm aus der Not

Die strukturelle Dimension des Problems ist erschreckend. Seit Sommer 2025 zählte der Profikader bereits 19 Muskelverletzungen – darunter Spieler wie Sebulonsen, Castro-Montes, Schmied und Thielmann, die es jeweils mehrfach traf. Im Sturmzentrum sind für das Derby gegen Gladbach Bülter, Waldschmidt und Rondic als Optionen im Gespräch – dazu wurde U19-Stürmer Kevin Ekweribe (18) ins Profitraining hochgezogen. Auch El Mala könnte zentral spielen, flankiert von Moore und Maina. Gute Nachrichten gibt es zumindest von diesen beiden: El Mala und Moore kehrten unversehrt aus ihren Länderspielreisen zurück – El Mala sammelte unter Klopp erste Einsatzminuten beim 2:0 gegen Serbien und beim 0:0 in Griechenland, Moore traf für Englands U20.

Auf der Rechtsverteidigerposition bleibt Sebulonsen gesetzt – Castro-Montes arbeitete am Dienstag erstmals wieder mit dem Ball, allerdings noch abseits der Mannschaft. Ein Derby-Einsatz kommt wohl zu früh. Cenny Neumann absolviert nach seinem Muskelfaserriss noch Individualtraining. Für den FC ist die Gemengelage vor dem Stadtduell also denkbar schwierig: Beide Mittelstürmer fehlen und die Ersatzoptionen sind begrenzt. Zum Vergleich: Erzrivale Gladbach verzeichnete im selben Zeitraum seit Sommer 2025 sogar eine Muskelverletzung mehr als der FC – ein Zahlenvergleich, der die ligaweite Dimension des Verletzungsproblems unterstreicht.

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