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FSV Mainz: Fischer lobt Trio-Verbleib – doch Zahlen hinter gutem Start schocken

Mainz-Fans-Fahne

Fußball heute: Der FSV Mainz 05 ist mit sieben Punkten aus vier Spielen ordentlich in die Saison gestartet – doch dahinter verbergen sich Schwächen, die der FSV dringend abstellen muss. Zu Hause holte der Klub nur einen Punkt, der letzte Heimsieg datiert bereits vom 22. März. Saisonübergreifend gab es fünf Heimspiele ohne Sieg, wie Bild berichtet.

FSV Mainz 05: Läuferische Schwächen und Heimkrise – Amiri noch ohne Torbeteiligung

Läuferisch gehört Mainz zu den Schlusslichtern der Liga: 115,7 Kilometer pro Spiel bedeuten den drittschlechtesten Wert, 138 Sprints reichen nur für den vorletzten Platz – und bei den intensiven Läufen ist der FSV mit 588 pro Partie sogar Letzter. Dazu kommen defensive Schwächen: Alle sechs Gegentore wurden über Aktionen durch die Mitte eingeleitet, bei Kopfballduellen liegt Mainz auf Rang zwölf und bei Zweikämpfen lediglich im Liga-Durchschnitt. Bereits 48 Fouls hat der FSV in dieser Saison begangen. Das größte Offensiv-Sorgenkind ist dabei Topstar Nadiem Amiri: In der Vorsaison mit zwölf Toren bester Scorer, wartet er in dieser Spielzeit noch auf seine erste Torbeteiligung. Nur Becker und Tietz kommen überhaupt auf mehr als zwei Scorer-Punkte.

Dabei hatte Mainz im Sommer alles dafür getan, die Basis für eine erfolgreiche Saison zu legen. Amiri, Sano und Nebel blieben alle drei – laut Bild der wohl wichtigste Transfer-Coup der Vereinsgeschichte. „Da muss man auch verstehen, dass ein Klub einmal ein schönes Angebot ausschlägt. Denn wie ersetzt du so einen Spieler?“, so Fischer. Bei Sano gab es am letzten Transfertag noch konkretes Interesse von Crystal Palace – Mainz lehnte nach Gesprächen mit Heidel und Bungert ab. Nebel blieb auch wegen einer Adduktorenverletzung, die seinen Wechsel erschwerte. Amiri hatte seinen Verbleib bereits früh öffentlich im Trainingslager verkündet.

M05-Trainer Fischer: Trio-Verbleib als Zeichen – Lob für geduldiges Publikum

Fischer sieht den Verbleib des Trios als Zeichen für die gestiegene Attraktivität des Klubs: „Eine gesunde Mischung aus Demut, Bodenständigkeit und Bewegung.“ Besonders lobt er das geduldige Publikum: „Ich habe noch kein Pfeifen gehört. Das finde ich schon wichtig.“ Für Mainz ist das eine wichtige Stabilisierungsgrundlage – der FSV hat seinen Kern zusammengehalten und blickt mit einem eingespielten Kader in die verbleibende Saison.

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