HSV News beim Fußball heute: Nach monatelanger öffentlicher Abstinenz hat sich Ransford Königsdörffer eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Angreifer des Hamburger SV, der seit einem verhängnisvollen Fehlschuss Ende Oktober keine Mikrofone mehr an sich herangelassen hatte, bezog nun offen Stellung zu seiner sportlichen Krise und den persönlichen Angriffen gegen ihn. Dabei fand der 25-Jährige deutliche Worte für seine Kritiker.
HSV News heute: „Geht mir am Arsch vorbei“ – Königsdörffer-Abrechnung mit den sozialen Medien
Die Zeit des Schweigens begann für Königsdörffer nach dem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg, als er die Verantwortung für die Pleite übernahm und daraufhin Opfer einer regelrechten Hetzjagd im Netz wurde. Spottnamen wie „Kannixdörffer“ machten die Runde. Laut 90min.de reagierte der Stürmer darauf nun mit einer gehörigen Portion Ignoranz: Er lese sich nicht alles durch, doch der Hass gehe ihm „relativ am Arsch vorbei“.
Sein demonstrativer Jubel mit dem Finger auf den Lippen nach dem Ausgleich gegen Borussia Dortmund war eine gezielte Antwort an all jene, die nicht mehr an ihn glaubten. „Ich glaube, viele glauben bis heute nicht an mich“, zitiert ihn die Mopo. Der gebürtige Berliner betonte, dass er sich fortan lieber auf die Meinungen aus seinem direkten Umfeld – dem Trainerteam, seinen Mitspielern und seiner Familie – konzentriere, statt sich den Medien zu stellen, worauf er schlichtweg „keine Lust mehr“ gehabt habe.
HSV News: Die sportliche Bilanz von Königsdörffer und das Vertrauen von Merlin Polzin
Trotz einer bisher eher durchwachsenen Saison mit lediglich zwei Treffern genießt Königsdörffer weiterhin das Vertrauen von HSV-Coach Merlin Polzin. In 16 von 20 Ligaspielen durfte der Stürmer von Beginn an auflaufen. Polzin schätzt vor allem die Defensivarbeit und die läuferische Stärke des Profis, der laut Mopo zugibt, dass seine Torausbeute bisher unzureichend sei: „Zwei Tore sind auf jeden Fall zu wenig.“
Die Selbstkritik ist beim 25-Jährigen deutlich spürbar. Er räumt ein, zu oft falsche Entscheidungen getroffen zu haben, hofft jedoch, dass sein jüngster Treffer beim 2:0-Sieg in Heidenheim eine Initialzündung darstellt. Rückendeckung erhält er dabei nicht nur vom Trainer, sondern auch aus der Mannschaft. Profis wie Daniel Heuer Fernandes und Miro Muheim stellten sich öffentlich vor ihn, was Königsdörffer laut dem Bericht der Mopo als extrem wohltuend empfand.
HSV-Stürmer Königsdörffer mit ungewisser Zukunft – Abschied im Sommer möglich
Hinter den Kulissen brodelt es zudem gewaltig, was die Vertragssituation betrifft. Das Arbeitspapier des Angreifers läuft Ende Juni 2026 aus, und bisher ist keine Einigung in Sicht. Obwohl Sportdirektor Claus Costa in regem Austausch mit seinem Berater steht, lässt Königsdörffer seine Zukunft komplett offen. „Wir sollten uns alle überraschen lassen. Es kann in beide Richtungen gehen“, sagte er laut tribuna.com in einer Medienrunde.
Dabei ist der Wunsch nach einer Veränderung nicht neu. Bereits im vergangenen Sommer stand ein Wechsel zu OGC Nizza kurz bevor, scheiterte jedoch im letzten Moment am Medizincheck. Auch im Winter gab es laut 90min.de loses Interesse vom FC Middlesbrough, doch der HSV legte ein Veto ein. Während sich der Stürmer einen Verbleib im Volkspark vorstellen kann, reizt ihn langfristig das Ausland – ein ablösefreier Abgang im Sommer bleibt somit ein realistisches Szenario für die Hanseaten.
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