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Hertha BSC: „Mein Ziel ist klar“ – Dárdai spricht über seine Zukunft

Hertha-Fans

Hertha BSC News beim Fußball heute: Márton Dárdai steht bei Hertha BSC vor einer wegweisenden Entscheidung. Der dienstälteste Profi des Klubs verknüpft seine Zukunft offen mit der Rückkehr in die Bundesliga. Bleibt der Aufstieg aus, könnte ausgerechnet der letzte Dárdai im Profikader zum prominentesten Verkaufskandidaten der Berliner werden.

Seit seiner Ankunft in der U10 trägt der gebürtige Berliner Blau-Weiß, erlebt Trainerwechsel, Abstiege und Neuanfänge – nun stellt er klar, dass seine Hauptaufgabe darin besteht, Hertha zurück in die erste Liga zu führen. Ein bedingungsloses Bekenntnis über dieses Ziel hinaus vermeidet der 23-Jährige jedoch auffällig.

Hertha BSC News: Dárdai zögert mit Bekenntnis – droht das Ende der Dynastie?

Kaum ein Name prägt Hertha BSC so stark wie Dárdai: Vater Pál wurde zur Vereinslegende, alle drei Söhne liefen für die Profis auf, geblieben ist nur noch Márton. Der Innenverteidiger beschreibt seine 14 Jahre im Klub selbst als „langen Weg“, auf den er stolz ist – gerade weil er ohne Unterbrechung in Berlin geblieben ist.

Gleichzeitig formuliert er die Gegenwart knallhart leistungsorientiert: Seine Aufgabe sei es, in dieser Saison mit Hertha aufzusteigen, erst dann wolle er über „die nächsten Fragen“ sprechen. Zwischen den Zeilen wird klar: Scheitert das Projekt Aufstieg, ist ein Abschied keine Tabuzone mehr – zumal auch seine Rolle in Ungarns Nationalmannschaft von dauerhaftem Fußball auf höchstem Niveau abhängt. (Quelle: herthabsc.com)

Vom Formloch zum Abwehrchef: Dárdais Entwicklung unter Leitl

Sportlich hat Dárdai eine bemerkenswerte Kehrtwende hingelegt. Nach der EM mit Ungarn rutschte er in der 2. Liga zunächst in ein Formloch, leistete sich entscheidende Fehler und stand kurz davor, seinen Stammplatz zu verlieren. Doch mit zusätzlicher Arbeit, intensiven Gesprächen im Trainerteam und Unterstützung aus der Kabine kämpfte er sich zurück.

Als Wendepunkt nennt der Linksfuß selbst den klaren Auswärtssieg in Hannover, bei dem Hertha ohne Gegentor blieb und er erstmals wieder ein rundum stabiles Spiel ablieferte. Von dort aus baute er sein Selbstvertrauen Woche für Woche auf, profitierte von der Umstellung auf eine Viererkette – und wurde schrittweise zum verlässlichen Fixpunkt in der Defensive.

Hertha BSC: Leitl-Lob und Statuten eines Leistungsträgers

Die Aufholjagd blieb im Klub nicht unbemerkt. Cheftrainer Stefan Leitl adelte Dárdai laut tag24.de öffentlich als „einen der besten Innenverteidiger der Liga“ – eine Auszeichnung, die den Stellenwert des 23-Jährigen für Herthas Aufstiegsmission illustriert. Aus der potenziellen Problemzone in der Hintermannschaft ist eine der Konstanten geworden.

Auch die Fakten sprechen für ihn: Nach einer Vorsaison mit zahlreichen Gelben Karten hatte sich Dárdai vorgenommen, disziplinierter zu agieren – und kommt inzwischen mit deutlich weniger Verwarnungen aus, ohne dabei an Konsequenz im Zweikampf zu verlieren. Seine Präsenz, sein linker Fuß und die gewachsene Ruhe im Aufbau machen ihn für den Zweitligisten kaum ersetzbar.

Verlockende Optionen für Dárdai: Marktinteresse und Vertragslage

Gerade weil Dárdai sportlich so wichtig ist, rückt er auch wirtschaftlich in den Fokus. Der Verteidiger ist bis 2028 langfristig an Hertha gebunden, gilt aber seit Längerem als einer der Spieler, mit denen der Klub im Notfall Einnahmen generieren könnte. Schon in der Vergangenheit lagen Angebote auf dem Tisch, die er zugunsten eines Verbleibs ablehnte, um sich „zuerst hier festigen“ zu können.

Diese Festigung ist inzwischen erreicht – und damit rückt die Frage nach dem nächsten Karriereschritt zwangsläufig näher. Interesse aus dem In- und Ausland ist seit Jahren dokumentiert, mehrere Bundesligisten haben seine Entwicklung im Blick. Bleibt Hertha in der 2. Liga stecken, dürfte der Druck wachsen, zumindest einen wertvollen Profi zu Geld zu machen – und Dárdai wäre einer der logischsten Kandidaten.

Hertha-Dynastie auf der Kippe: Zwischen Vereinsliebe und Karriereplanung

Emotional hängt viel an seiner Entscheidung: Fällt sie gegen Hertha aus, wäre die fast drei Jahrzehnte währende Dárdai-Ära im Profikader vorerst beendet. Zwar betont Márton immer wieder seine besondere Verbindung zum Klub, familiäre Nähe und die vielen gemeinsamen Jahre – gleichzeitig weiß er, dass Nationalmannschaft, Ambitionen und Marktwert nur begrenzt mit einem Dauerverbleib in Liga zwei kompatibel sind.

So wird der Kampf um den Aufstieg in dieser Saison zur doppelten Wegmarke: Gelingt die Rückkehr ins Oberhaus, könnte Dárdai als Gesicht des Neuanfangs in Berlin weiter Geschichte schreiben. Verpasst Hertha das Ziel, wird aus dem stolzen Eigengewächs womöglich der nächste schmerzhafte Abgang – und die Dárdai-Dynastie bei Hertha findet zumindest vorläufig ihr Ende.

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