Fußball heute: Hannover 96 reist mit breiter Brust zum prestigeträchtigen Zweitliga-Duell bei Hertha BSC. Als statistisch erfolgreichste Mannschaft des laufenden Kalenderjahres streben die Niedersachsen danach, die siebenjährige Abstinenz vom Oberhaus endlich zu beenden. Doch während der sportliche Trend nach oben zeigt, sorgen eine prominente Kader-Streichung und kostspielige Maßnahmen am heimischen Geläuf laut Bild für Gesprächsstoff im Umfeld der „Roten“.
Der Hattrick der Enttäuschung: Mustapha Bundu erneut außen vor
Die wohl bitterste Nachricht des Wochenendes betrifft Mustapha Bundu. Obwohl der 28-jährige Flügelstürmer das Abschlusstraining am Freitagmittag ohne erkennbare Probleme absolvierte, blieb ihm ein Platz im Mannschaftsbus nach Berlin verwehrt. Damit verpasst der Nationalspieler Sierra Leones zum dritten Mal in Folge den Sprung in das Aufgebot von Trainer Christian Titz – ein persönlicher „Frust-Hattrick“, der nach einer starken Hinrunde so nicht abzusehen war.
Ausschlaggebend für die harte Entscheidung ist zum einen die enorme Leistungsdichte auf den Außenbahnen, zum anderen die Nachwirkungen einer schweren Knieverletzung. Bundu, der als Schwiegersohn von BVB-Legende Flemming Povlsen eine besondere Aufmerksamkeit genießt, laborierte im Dezember an einem Innenbandanriss. Seit seinem glücklosen Startelf-Comeback Ende Januar gegen Düsseldorf wartet der einstige Publikumsliebling auf ein Erfolgserlebnis.
Wie die Bild berichtet, setzt Christian Titz setzt derzeit lieber konsequent auf Daisuke Yokota, Elias Saad und Noah Weißhaupt, die im Konkurrenzkampf die Nase vorn haben. Trotz der Ausbootung zeigt sich Bundu als Teamplayer. Titz lobte explizit die positive Energie und den professionellen Umgang des Spielers mit der schwierigen Situation. Der Coach betonte, dass Bundu im engen Aufstiegsrennen noch eine tragende Rolle spielen wird, sobald er sein körperliches und spielerisches Tief überwunden hat.
Personal-Check: Berliner Rückkehrer und Sorgenkinder
Im Gegensatz zu Bundu gibt es bei Noel Aseko Grund zur Freude. Der 20-jährige gebürtige Berliner brennt auf das Spiel in seiner Heimatstadt und signalisierte nach vollem Trainingseinsatz Einsatzbereitschaft für die Startelf. Weniger optimistisch ist die Lage in der Defensive: Maik Nawrocki plagt sich weiterhin mit hartnäckigen Rückenproblemen herum und bleibt ein Wackelkandidat für den Defensivverbund.
Investition in den Erfolg: Ein neuer Teppich für den Aufstieg
Parallel zum Auswärtsspiel wird in der heimischen Arena in Hannover mit Hochdruck gearbeitet. Zum bereits dritten Mal in dieser Spielzeit lässt der Verein für rund 150.000 Euro den Rasen komplett austauschen. Trainer Titz hatte intern massiv auf diese Maßnahme gedrängt, da der desaströse Zustand des alten Grüns den präzisen Ballbesitz-Fußball seiner Mannschaft zunehmend sabotierte.
| Faktor | Details zur Infrastruktur-Maßnahme |
|---|---|
| Kostenpunkt | ca. 150.000 € pro Austauschvorgang |
| Historie | Dritter Tausch nach Konzerten von Robbie Williams und Post Malone |
| Alternative | Hybrid-Rasen entfällt aufgrund der Mischnutzung (Konzerte) |
| Ziel | Optimale Bedingungen für die verbleibenden sieben Heimspiele |
Während die Arena laut Bild pünktlich zum Heimspiel gegen Dresden am 22. Februar in neuem Glanz erstrahlen soll, bleiben die Trainingsbedingungen ein wunder Punkt. Starke Regenfälle sorgten zuletzt für große Pfützen auf den Übungsplätzen, was den geregelten Betrieb erschwerte. Hier fehlen dem Klub aktuell jedoch die zeitlichen und finanziellen Ressourcen für eine dauerhafte Sanierung.
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