Fußball heute: Zwei Niederlagen in Folge, und nun wartet ausgerechnet der FC Bayern. Vor dem Duell am Sonntag (17:30 Uhr, DAZN) räumt Trainer Julian Schuster ein, dass der Lauf des SC Freiburg vorerst gestoppt ist. Das berichten feverpitch.de, sport1.de und flashscore.de – Angreifer Igor Matanovic gibt sich dennoch selbstbewusst.
SC Freiburg: Schuster sieht den Lauf unterbrochen
Nach der Pleite bei der AS Monaco in der Conference League fand der Coach deutliche Worte. „Der Lauf ist definitiv unterbrochen für den Moment mit den zwei Niederlagen“, sagte Schuster laut feverpitch.de. Zuvor hatten die Freiburger bereits in Leverkusen knapp verloren – ein bitterer Dämpfer nach dem starken Saisonstart.
Hängen lassen will der Trainer seine Mannschaft trotzdem nicht. „Wichtig ist, dass wir solche Momente annehmen und uns verbessern, das ist die Chance“, betonte er. Die Partie zeige, was notwendig sei, um Spiele zu gewinnen. „Gerade gegen bessere Gegner braucht es noch mehr.“ Ein Satz, der mit Blick auf Sonntag besonderes Gewicht bekommt.
AS Monaco: Brunner, Camara und Fati bestrafen Fehler
In Monaco bestraften die Gastgeber jeden Fehler eiskalt. Kurz vor der Pause traf der deutsche U21-Nationalspieler Paris Brunner (45.+2), lange blieb es beim knappen Rückstand. Erst in der Schlussphase machten Lamine Camara (83.) und Ansu Fati (90.+2) alles klar und schraubten das Ergebnis damit spät in die Höhe.
Einen Grund für die Niederlage sah Jan-Niklas Beste in der Klasse des Gegners, den er zu den Favoriten der Conference League zählt. „Ich glaube, man hat schon gesehen, dass es eine Spitzenmannschaft ist. Auch die Qualität von den ganzen Spielern war natürlich Wahnsinn“, sagte er. Für Freiburg war es dennoch eine schmerzhafte Lektion.
SCF-Coach Schuster: Niederlagen sollen für die Zukunft helfen
Daraus will Schuster nun die richtigen Lehren ziehen. Sowohl die bittere Pleite in Leverkusen als auch die „zu deutliche“ Niederlage in Monaco würden „für die Zukunft helfen“, erklärte er bei RTL. „Die Leistung war nicht gut genug, um gegen eine solch gute Mannschaft etwas mitzunehmen.“ Damit nimmt der Coach sich und sein Team gleichermaßen in die Pflicht.
Gegen die Münchner erwartet er deshalb eine klare Steigerung. Seine Elf hätte in Monaco mehr Widerstand leisten können und müsse es nun „besser machen“, forderte der Coach laut flashscore.de. Gegen Bayern dürfte das noch mehr gelten als zuletzt in der Conference League. Nur mit deutlich mehr Gegenwehr scheint etwas Zählbares möglich.
Igor Matanovic: Selbstbewusst gegen den FC Bayern
Weniger besorgt zeigt sich Igor Matanovic. Nach dem starken Saisonstart sieht der Kroate keinen Grund zur Panik. „Das waren jetzt einfach zwei Spiele, die vielleicht nicht so gut waren, wie wir uns das auch erhofft hatten“, sagte der Angreifer laut sport1.de. Für ihn ist der Dämpfer also kein Anlass, an der Qualität des Teams zu zweifeln.
Dass gegen Bayern alles „natürlich noch schwieriger, noch eine Schippe mehr“ wird, weiß auch Matanovic. „Aber vielleicht kommt das Spiel genau jetzt richtig. Ich mache mir da nicht so viele Gedanken. Wir sind eine gute Mannschaft, wir sind selbstbewusst“, erklärte er. Am Sonntag um 17:30 Uhr muss Freiburg diese Worte auf dem Platz bestätigen.
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