Die Darts-Elite gastiert wieder in Dortmund: Von Donnerstag (22.10.) bis Sonntag (25.10.) kämpfen in der Westfalenhalle 32 Profis um den Titel bei der Europameisterschaft. Im Fokus steht beim Sport heute vor allem Luke Littler. Der Weltranglistenerste hat in seiner noch jungen Karriere schon fast alles gewonnen, nur die EM fehlt ihm bislang. Ein großer Konkurrent ist bereits vor dem ersten Pfeil raus: Luke Humphries musste seine Teilnahme kurzfristig absagen.
Darts-EM 2026: Gewinnt Littler erstmals den Titel?
Mit gerade einmal 19 Jahren hat Littler die Darts-Welt bereits fest im Griff. Zwei WM-Titel (2025 und 2026) stehen in seiner Bilanz, dazu Triumphe beim World Matchplay, bei den UK Open, in der Premier League und beim Masters. Unter den großen Turnieren der Tour ist die Europameisterschaft das einzige, das er noch nicht gewinnen konnte. Im Vorjahr war für ihn in Dortmund bereits im Achtelfinale gegen James Wade Schluss.
Sein Auftakt steht am Freitagabend an: Laut Spielplan trifft Littler um 21:00 Uhr auf den Iren William O’Connor. Wer diese Partie gewinnt, bekommt es am Samstagabend mit dem Sieger aus Nathan Aspinall gegen Cristo Reyes zu tun.
Ganz ohne Nebengeräusche reist der Engländer allerdings nicht an. Turniere in Deutschland und den Niederlanden hat er zuletzt mehrfach ausgelassen, die EM-Generalprobe in Maastricht eingeschlossen. Als Grund nannte er die Pfiffe, die ihm dort entgegenschlugen.
Darts-EM: Humphries fällt aus, Huybrechts rückt nach
Bitter ist die Absage für Luke Humphries. Der 31-Jährige muss wegen einer Magen-Darm-Grippe passen, wie der Weltverband mitteilte. Dabei zählte der Weltmeister von 2024 zum engsten Favoritenkreis: Anfang Oktober hatte er in Leicester den World Grand Prix gewonnen, im Vorjahr stand er in Dortmund im Finale.
Seinen Platz übernimmt Kim Huybrechts. Der Belgier war als bestplatzierter noch nicht qualifizierter Spieler der European-Tour-Rangliste der erste Nachrücker und trifft nun am Donnerstagabend in der ersten Runde auf Ryan Searle, der ursprünglich gegen Humphries gespielt hätte.
Darts-EM Quoten: Littler führt die Siegerwetten an
Auch ohne Humphries ist das Feld stark besetzt. Titelverteidiger Gian van Veen startet am Donnerstag gegen Andrew Gilding in das Turnier, dazu sind unter anderem Gerwyn Price, Michael van Gerwen und Wessel Nijman dabei. Bei den Quoten steht Littler klar an erster Stelle:
| Spieler | EM-Sieg | Erreicht das Finale |
|---|---|---|
| Luke Littler | 2,05* | 1,55* |
| Gerwyn Price | 9,00* | 6,50* |
| Gian van Veen | 10,00* | 4,50* |
| Wessel Nijman | 18,00* | 10,00* |
| Ross Smith | 20,00* | 9,00* |
| James Wade | 25,00* | 11,00* |
| Jonny Clayton | 25,00* | 12,00* |
Für sein Auftaktmatch gegen O’Connor liegt die Quote auf einen Littler-Sieg bei 1,15*, ein Erfolg des Iren steht bei 4,70*.
* Quoten Stand: 22.10.2026. Änderungen vorbehalten.
Darts-EM 2026: Der Spielplan in Dortmund
Am Donnerstag und Freitag werden ab 19:00 Uhr jeweils acht Erstrundenspiele ausgetragen. Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick auf den Freitag: Martin Schindler fordert Wessel Nijman, Niko Springer trifft auf Jonny Clayton. Am Samstag folgen die Achtelfinals in zwei Sessions ab 13:00 Uhr und ab 19:00 Uhr. Der Sonntag bringt ab 13:00 Uhr die Viertelfinals, ehe ab 19:00 Uhr die Halbfinals und das Finale anstehen. Auf den Europameister warten 150.000 Pfund Preisgeld.
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