Fußball heute: Der Höhenflug des 1. FC Köln zum Saisonstart ist vorerst vorbei. Im harten Abstiegskampf angekommen, muss Trainer Lukas Kwasniok unangenehme Entscheidungen treffen. Die prominenteste Personalie der letzten Wochen: Ísak Jóhannesson. Der isländische Nationalspieler fand sich beim jüngsten 2:2 in Heidenheim über die vollen 90 Minuten auf der Bank wieder – ein Novum in dieser Spielzeit.
Vom „Lieblingsspieler“ zum Wackelkandidaten
Die Erwartungen an den 22-Jährigen waren nach seinem 5,5-Millionen-Transfer von Fortuna Düsseldorf gewaltig. In der 2. Bundesliga dominierte er das Zentrum mit 18 Scorerpunkten, und auch in Köln schien er sofort einzuschlagen. Nach einem wichtigen Pokaltor und einem starken Auftakt gegen Freiburg galt er als der neue „Chef“ im Mittelfeld. Doch seit November zeigt die Formkurve steil nach unten.
Trainer Lukas Kwasniok, der Jóhannesson einst als seinen „Lieblingsspieler“ adelte, schlägt im kicker nun kritischere Töne an: „Nur weil er mal mein Lieblingsspieler in der 2. Liga war, heißt das lange nicht, dass er ein Topspieler in der Bundesliga ist“, stellte der Coach klar. Jóhannesson sei aktuell nicht mehr unantastbar und müsse sich dem harten Konkurrenzkampf mit Denis Huseinbašić und Tom Krauß stellen.
Systemzwänge und Personalnot: Die Gründe für das Bank-Dasein
In Heidenheim war es vor allem die prekäre Lage in der Innenverteidigung, die Jóhannesson den Platz kostete. Weil Eric Martel in die Abwehr rücken musste, fehlte im Zentrum die Stabilität. Kwasniok entschied sich für Tom Krauß als defensiven Anker und zog später sogar Außenstürmer Jakub Kaminski ins Zentrum, anstatt auf den spielstarken Isländer zu setzen. Laut Kwasniok habe das Spiel eine Einwechslung des eher offensiv ausgerichteten Jóhannesson einfach „nicht hergegeben“.
Chance auf Wiedergutmachung gegen den FC Bayern?
Trotz der aktuellen „Delle“ in der Performance rückt der Kölner Trainer nicht komplett von seinem Schützling ab. Da Konkurrent Huseinbašić in Heidenheim mit einem Fehlpass einen Gegentreffer einleitete, spekulieren Experten bereits über eine Rückkehr von Jóhannesson in die Startformation für das Kracherspiel gegen den FC Bayern.
Kwasniok betonte laut der Merkur: „Keine Sorge, ich mag ihn nach wie vor. Er hat echte Qualitäten.“ Nun liegt es am 22-Jährigen, diese Qualitäten im Duell mit dem Rekordmeister wieder auf den Platz zu bringen.
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