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FC Bayern: Hoeneß entschuldigt sich bei Eberl – und macht klare Ansagen

Bayern-Fans Union Berlin vs. FC Bayern

Starke Worte am Rande eines Testspiels. Beim 15:0-Schützenfest des FC Bayern gegen den FC Rottach-Egern hat sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß zur Zukunft von Sportvorstand Max Eberl geäußert – und eine überraschend klare Kehrtwende vollzogen, wie der kicker, sport1 und t-online berichten.

FC Bayern: Hoeneß revidiert Eberl-Prognose – „Im Moment glaube ich 100 Prozent“

Noch im Mai hatte Hoeneß die Wahrscheinlichkeit eines längerfristigen Eberl-Verbleibs im Spiegel-Interview mit „60:40″ beziffert und damit monatelange Spekulationen ausgelöst. Nun ist davon nichts mehr übrig. Auf die Frage nach seinen aktuellen Erwartungen antwortete er schlicht: „Im Moment glaube ich 100 Prozent.“

Zuvor lobte der Ehrenpräsident die Transferarbeit von Eberl und Sportdirektor Christoph Freund ausdrücklich. „Ich habe auch letztes Jahr gesagt, dass wir eine perfekte Transferperiode gemacht haben, aber dieses Jahr auch – mit zwei Spielern, die wir gut gebrauchen können“, so Hoeneß.

Bayern-Patron Hoeneß entschuldigt sich bei Eberl für Spiegel-Interview

Den damaligen Auftritt im Spiegel bereut Hoeneß offen. „Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mich unheimlich über mich selbst geärgert habe, dass ich so naiv und der Meinung war, dass dieses Interview, das am Freitagabend in Berlin stattgefunden hat, in der Woche darauf erscheint, weil der Spiegel ja normalerweise eine Woche Vorlauf hat“, erklärte er.

„Aber offensichtlich haben ihnen meine Aussagen so gut gefallen, dass sie diese schon am Samstagmorgen in die Öffentlichkeit gebracht haben. Und damit war Max vor dem Pokal-Endspiel nicht gut behandelt von mir. Ich habe mich dafür auch bei ihm entschuldigt“, fügte Hoeneß an. Eberl selbst hatte das Verhältnis zum Ehrenpräsidenten zuvor als sehr gut bezeichnet.

Bayern-Stars Olise, Kane und Díaz: Hoeneß macht’s unmissverständlich

Auch zu weiteren Personalthemen äußerte sich Hoeneß – laut kicker mit gewohnt klaren Worten. Michael Olise stehe unter keinen Umständen zum Verkauf: „Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen, und wir würden mit dem nicht mal reden.“  Und Luis Díaz? Da wurde Hoeneß noch direkter. „Wir müssten doch bekloppt sein!“, stellte er klar – ein Abgang des Kolumbianers ist damit kategorisch ausgeschlossen. Zwei Spieler, zwei Ansagen. Bei Bayern gibt’s in diesem Sommer keine Verhandlungen.

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