Fußball heute: Eintracht Frankfurt ist derzeit der aktivste Akteur auf dem Bundesliga-Transfermarkt. Während Markus Krösche die Offensive mit namhaften Neuzugängen verstärkt hat, braut sich in der Defensive Unruhe zusammen. Aurèle Amenda, erst im Sommer 2024 für neun Millionen Euro aus Bern gekommen, drängt laut Berichten von 90min.de auf einen schnellen Abschied aus der Main-Metropole.
WM-Teilnahme in Gefahr: Die Geduld des Schweizers ist am Ende
Der Grund für die Verstimmung im Lager des 22-jährigen Innenverteidigers ist die magere Einsatzzeit. Mit lediglich 376 Pflichtspielminuten in der laufenden Hinrunde spielt der Schweizer Nationalspieler unter Trainer Dino Toppmöller derzeit keine tragende Rolle. Sein Berater Jose Noguera Rodriguez fand gegenüber Eintracht-Insidern deutliche Worte: Die aktuelle Situation entspreche weder dem Potenzial noch den Erwartungen des Spielers.
Besonders brisant: Im Sommer 2026 steht die Weltmeisterschaft an. Um seinen Platz im Schweizer Kader nicht zu gefährden, benötigt Amenda regelmäßige Spielpraxis auf hohem Niveau. Da er sich bei der SGE bislang nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, soll nun im Januar jede Option geprüft werden, die ihm diese Einsätze garantiert. Laut fussballtransfers.com werden dabei vor allem Vereine aus der französischen Ligue 1 sowie der FC Turin als potenzielle Abnehmer gehandelt.
Eintracht Frankfurt: SGE-Boss Krösche im Dilemma
Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche steht vor einer schwierigen Entscheidung. Einerseits hält die sportliche Leitung große Stücke auf den großgewachsenen Verteidiger und sieht in ihm ein zukünftiges Versprechen für hohe Transfererlöse. Andererseits möchte man ungern einen unzufriedenen Profi im Kader halten, der die interne Harmonie stören könnte.
Bislang war der Plan der Hessen, Amenda nicht abzugeben, um in der Defensive nicht erneut auf dem Transfermarkt aktiv werden zu müssen. Doch der Berater macht unmissverständlich klar, dass man eine ernsthafte Möglichkeit zum Wechsel „ernsthaft in Betracht ziehen“ werde, sollte sich eine Tür öffnen. Bei einem Vertrag bis 2029 sitzt die Eintracht zwar am längeren Hebel, doch der Druck der „Nati“-Ambitionen könnte den Blitz-Abgang im Winter beschleunigen.
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