Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Hinter der Verpflichtung des neuen Frankfurter Übungsleiters steckt weitaus mehr als eine spontane Krisenreaktion. Während die sportliche Leitung die Versäumnisse der Vergangenheit ungewohnt offen anspricht, offenbaren Details der Vertragsverhandlungen, wie akribisch der personelle Wechsel an der Seitenlinie vorbereitet wurde.
Eintracht Frankfurt: Ein Treffen bei Wein legte den Grundstein für Riera-Deal
Die Landung von Albert Riera am Frankfurter Flughafen markierte den Endpunkt einer langjährigen Kontaktpflege. Wie die BILD berichtet, stehen Sportvorstand Markus Krösche und der spanische Ex-Profi bereits seit über zwei Jahren in engem Austausch. Ein Treffen bei einer Flasche Wein legte damals den Grundstein für eine Verbindung, die auch nach dem Rausschmiss von Dino Toppmöller am 18. Januar sofort Früchte trug. Riera, der zuvor namhaften Klubs und sogar der slowenischen Nationalmannschaft abgesagt hatte, signalisierte bereits nach dem ersten Telefonat seine uneingeschränkte Bereitschaft für das Engagement am Main.
Trotz einer komplizierten Vertragssituation bei seinem Ex-Klub Celje, wo eine Ausstiegsklausel eigentlich erst im Sommer gegriffen hätte, gelang Krösche ein geräuschloser Deal. Dank guter Beziehungen und einem einflussreichen Berater einigten sich die Vereine auf eine Sockelablöse von rund 800.000 Euro, die durch Boni auf bis zu 1,3 Millionen Euro ansteigen kann. Riera unterschrieb bei den Hessen einen Vertrag bis 2028 und bezieht ein geschätztes Jahresgehalt von 1,5 Millionen Euro. Sein Debüt wird der Mallorquiner am Freitagabend im Auswärtsspiel gegen Union Berlin geben.
Abrechnung mit Toppmöller: Fehlende Härte und zerfallende Strukturen
Im Zuge der Vorstellung des neuen Trainers wählte Markus Krösche überraschend deutliche Worte in Richtung seines ehemaligen Trainers Dino Toppmöller. Laut BILD kritisierte der Sportvorstand vor allem die mangelnde Disziplin und Führung außerhalb des Platzes. Unter Toppmöller habe sich eine „Rette-sich-wer-kann“-Mentalität entwickelt, bei der das Kollektiv zunehmend individuellen Ego-Trips weichen musste. Die „zu lange Leine“ des Ex-Coaches wurde intern schon länger moniert und gipfelte schließlich in einer sportlichen Bilanz von 39 Gegentoren in nur 18 Partien.
Krösche warf Toppmöller indirekt vor, in der entscheidenden Phase nicht die nötige Härte gezeigt zu haben, um die Stars wieder zu einer Einheit zu formen. Während der Vorgänger für seinen menschlichen Umgang geschätzt wurde, fehlten ihm am Ende die klaren Richtlinien, um den Abwärtstrend zu stoppen. Diese Lücke soll Riera nun füllen, der für seine taktische Klarheit und seine mitreißenden Ansprachen bekannt ist.
Eintracht Frankfurt: Riera als Architekt der neuen Geschlossenheit
Von Albert Riera wird nun nichts Geringeres als eine sofortige Rückkehr in die Erfolgsspur erwartet. Krösche setzt dabei auf die Ausstrahlung und die unerschütterliche Überzeugung des Spaniers. Er soll der Mannschaft feste Leitplanken geben, an denen sich die verunsicherten Spieler orientieren können. Die Botschaft an die Kabine ist unmissverständlich: Ausreden werden nicht mehr akzeptiert, das Kollektiv muss ab sofort über persönlichen Zielen stehen.
Besonders die internationale Erfahrung Rieras, der unter anderem für Liverpool und Manchester City auflief, wertet die Vereinsführung als großen Vorteil bei der Führung eines hochkarätig besetzten Kaders. Obwohl er zunächst auf Englisch kommuniziert, hat der neue Chef bereits angekündigt, zügig Deutsch lernen zu wollen, um die Bindung zum Verein und den Fans weiter zu festigen. Die Eintracht hofft, dass mit seiner klaren Linie die defensive Instabilität der Vergangenheit angehört.
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