Fußball heute: Monatelang sah bei Hugo Larsson alles nach einem Abschied aus, doch kurz vor dem Saisonstart dreht sich der Wind. Eintracht Frankfurt rechnet inzwischen fest mit einem Verbleib des Mittelfeldspielers – während aus England gleich zwei Schwergewichte anklopfen. Ein Poker mit offenem Ausgang.
Eintracht Frankfurt: Warum die SGE fest mit Larsson plant
Noch Ende März hatte der 22-Jährige im schwedischen Radio durchblicken lassen, wohin die Reise gehen könnte: „Ich bin neugierig, etwas Neues auszuprobieren“, sagte Larsson damals. Vier Monate später klingt das aus Frankfurter Sicht deutlich anders. Nach Bild-Informationen kalkuliert die Eintracht mittlerweile fest mit dem Schweden und sieht ihn als festen Baustein in den Planungen von Trainer Adi Hütter.
Von der Beraterseite soll bislang kein Signal für einen Wechsel bis zum Fristende am 1. September eingegangen sein. Zwar wurde vor allem in England und Spanien nach Optionen sondiert, konkret geworden ist aber nichts. Ein zentraler Grund: Larsson fühlt sich in Hessen wohl – und die Eintracht hat kein Interesse daran, ihn nach einer durchwachsenen Spielzeit unter Wert abzugeben.
Larsson und die Premier League: Newcastle und ManUnited klopfen an
Ganz vom Tisch ist ein Abgang trotzdem nicht, denn der Markt bleibt noch über einen Monat geöffnet. Wie 90min unter Berufung auf englische Berichte schreibt, hat sich Newcastle United nach dem verpassten Coup um Freiburgs Johan Manzambi auf Larsson eingeschossen. Die Magpies suchen nach dem Tonali-Abgang dringend Verstärkung im Zentrum – doch sie sind nicht allein.
Auch Manchester United soll seine Fühler ausgestreckt haben. Laut FootballTransfers, das die Gespräche zuerst vermeldete, nahmen beide Klubs bereits Kontakt zur Spielerseite auf, ein offizielles Angebot liegt bislang aber nicht vor. Transfer-Experte Fabrizio Romano sprach zuletzt lediglich von einem „wachsenden Interesse“. Die Frankfurter sitzen dabei am längeren Hebel: Larssons Vertrag läuft ohne Ausstiegsklausel bis 2029.
Auch preislich geben die Hessen die Richtung vor. Galten in der Vergangenheit noch 50 bis 60 Millionen Euro als Marke, dürften nach der schwächeren Saison rund 40 Millionen als realistischer Einstieg in Verhandlungen gelten. Springt Larsson doch noch ab, könnte das eine Kettenreaktion auslösen – bei Newcastle etwa gilt Bruno Guimaraes als potenzieller Kandidat für einen Wechsel zum FC Arsenal.
Kampf um den Stammplatz: Frankfurts Mittelfeld wird eng
Sollte Larsson bleiben, erwartet ihn allerdings keine Selbstverständlichkeit. Anders als in der Vorsaison wird die Konkurrenz im Frankfurter Mittelfeld groß: Mit Noel Aseko und Oscar Højlund stehen bereits zwei ehrgeizige Mitstreiter bereit, dazu könnte bald Raphael Onyedika aus Brügge stoßen. Weil ohne Europapokal weniger Spiele anstehen, dürfte jeder um seine Einsatzzeiten ringen müssen.
Diese Verdichtung könnte dem Schweden paradoxerweise sogar helfen. Da sich vor allem Aseko und Onyedika auf der Sechs wohler fühlen und zweikampfstärker sind, ließe sich Larsson wieder offensiver einsetzen – jene Rolle, in der er in seinen ersten beiden Frankfurt-Jahren seine stärksten Auftritte zeigte. Genau dorthin soll ihn Hütter zurückführen, in der Hoffnung, dass der Marktwert im nächsten Sommer wieder in Richtung der ganz großen Ablösen klettert.
Hinsichtlich deiner Sportwetten Tipps findest du Bundesliga Tipps und passende Bundesliga Wetten bei Tipico. Übrigens: Hast du schon von Tipico Million gehört? Weitere Eintracht Frankfurt News gibt es bei unseren Sport News, unseren Content mit Sportwetten-Bezug liefern wir dir bei den Sportwetten News.
