Fußball heute: Das bevorstehende Rhein-Main-Duell zwischen dem FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt steht ganz im Zeichen einer besonderen Personalie: Jonathan Burkardt kehrt am Sonntag erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück. Doch ob der 25-jährige Stürmer, der im Sommer nach 14 Jahren in Mainz zu den Adlerträgern wechselte, in der Startformation stehen wird, bleibt ungewiss. Eintracht-Trainer Albert Riera vermied auf der Pressekonferenz jede Einsatzgarantie für seinen Sommer-Neuzugang.
Riera betonte gewohnt sachlich, dass für ihn weder die Vergangenheit noch der Name eines Spielers bei der Aufstellung eine Rolle spielen. Laut sport.de erklärte der Spanier deutlich, dass ihn „Name, Pass, Alter oder Schönheit“ nicht interessieren würden. Vielmehr richte er sich ausschließlich nach seinem taktischen Plan für den jeweiligen Gegner. Burkardt, der zuletzt gegen Heidenheim erst in der 80. Minute eingewechselt wurde, muss also trotz der emotionalen Bedeutung der Partie um seinen Platz kämpfen.
Taktische Varianten und personelle Rückkehrer
Für das Derby könnte Riera erstmals von seinem bisherigen System abweichen. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, schloss der Coach den Einsatz einer Doppelspitze nicht aus. Dies wäre eine Option, um die Effizienz vor dem Tor zu steigern, an der die Frankfurter laut Riera weiterhin arbeiten müssen. Während Kapitän Robin Koch aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre definitiv fehlt, kann die Eintracht in der Offensive wieder auf Can Uzun und Younes Ebnoutalib zurückgreifen, die nach ihren Verletzungen vor einem Comeback stehen.
Auf Mainzer Seite hofft Trainer Urs Fischer indes darauf, dass Burkardt erneut zunächst auf der Bank Platz nimmt. Fischer lobte seinen ehemaligen Schützling als extrem effizienten Spieler mit einem ausgeprägten Torinstinkt, der nur wenige Chancen benötigt, um erfolgreich zu sein. Ein Verzicht auf Burkardt in der Startelf wäre für die Mainzer Defensive zweifellos eine Erleichterung.
Eintracht Frankfurt: Riera mahnt zu Realismus
Trotz des Prestiges im Derby warnt Albert Riera vor überzogenen Erwartungen. Gut sechs Wochen nach seinem Amtsantritt stellte er klar, dass die Eintracht keine „Mannschaft voller Maradonas“ sei und man realistisch bleiben müsse. Der Rückstand auf die Champions-League-Ränge sei bereits bei seiner Ankunft zu groß gewesen, weshalb der Fokus nun darauf liege, das Punktedefizit im Kampf um die Europa-League-Plätze Schritt für Schritt zu verringern.
Aktuell belegt Frankfurt den siebten Tabellenplatz, sieben Punkte hinter Rang sechs. Für Riera zählt am Sonntag in Mainz nur ein Sieg, um den Anschluss an die internationalen Plätze zu wahren. „Wir können nicht fliegen“, erklärte er abschließend und forderte von seinem Team volle Konzentration und Bodenhaftung für die verbleibenden Aufgaben in der Bundesliga.
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