Dynamo Dresden News beim Fußball heute: Bis zur letzten Minute hatten die Verantwortlichen von Dynamo Dresden gehofft, ihren Wunschspieler für die Defensive doch noch zu bekommen, am Ende gingen sie jedoch leer aus. Wie diesachsen.de berichtet, hat sich Andi Hoti gegen eine Rückkehr zur SGD entschieden und wechselt stattdessen vom 1. FC Magdeburg zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig. Der 22-jährige Innenverteidiger, der bereits in der vergangenen Rückrunde auf Leihbasis für Dresden auflief, unterschrieb bei den „Löwen“ einen Vertrag bis 2028.
Dynamo Dresden News heute: Ablösepoker – scheiterte der Hoti-Deal am Geld?
Über die Gründe für die Absage gibt es unterschiedliche Darstellungen. Nach Informationen der Bild-Zeitung war es letztlich eine finanzielle Entscheidung. Demnach forderte Magdeburgs Sportchef Otmar Schork eine Ablösesumme von 250.000 Euro für den kosovarischen Nationalspieler. Während Braunschweig bereit war, diese Forderung zu erfüllen, soll das Angebot aus Dresden lediglich bei 175.000 Euro gelegen haben. Die Sachsen versuchten offenbar bis zuletzt, den Preis zu drücken, wurden dann aber auf der Zielgeraden von der Eintracht überboten.
SGD-Sportchef Gonther widerspricht: „Problem mit Dynamo“
Dresdens Sportgeschäftsführer Sören Gonther zeichnet hingegen ein anderes Bild der Verhandlungen. Laut Tag24 erklärte der 39-Jährige, dass man dem FCM ein „sehr, sehr gutes Angebot“ unterbreitet habe und eigentlich alle Parameter für einen Transfer erfüllt gewesen seien. Gonther vermutet politische Gründe hinter der Absage: Seiner Ansicht nach habe Magdeburg den Wechsel blockiert, weil der Verein ein grundsätzliches Problem mit Dynamo gehabt habe. Das Thema Hoti sei für ihn damit nun endgültig erledigt.
Verpasste Chance auf Planungssicherheit
Für die SGD ist das Scheitern des Transfers besonders schmerzhaft, da es diesmal nicht um eine Leihe, sondern um eine feste Verpflichtung ging. Laut Tag24 wollten die Dresdner mit dem Kauf langfristige Planungssicherheit in der Abwehrzentrale schaffen. Die aktuellen Stammkräfte Thomas Keller und Julian Pauli sind lediglich ausgeliehen und kehren im Sommer zu ihren Stammvereinen Heidenheim beziehungsweise Köln zurück. Hoti, der in Magdeburg zuletzt freigestellt war und keine Rolle mehr spielte, wäre ein wichtiger Baustein für die Zukunft gewesen.
Auch Diawara verlässt Magdeburg
Neben Hoti hat der 1. FC Magdeburg am letzten Transfertag noch einen weiteren Akteur von der Gehaltsliste gestrichen. Die Bild meldet, dass auch Kandet Diawara den Klub verlässt. Der französische Flügelstürmer, der erst im August verpflichtet wurde, konnte die Erwartungen nie erfüllen und kehrt nun in seine Heimat zurück, wo er sich dem Zweitligisten ES Troyes AC anschließt.
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