Für das DHB-Team bricht die Stunde der Wahrheit an. Nach der jüngsten 26:31-Niederlage gegen den Top-Favoriten Dänemark steht das Team von Bundestrainer Alfred Gislason vor einem echten Endspiel. Die Ausgangslage vor dem Duell mit Frankreich ist klar definiert: Ein Unentschieden reicht der DHB-Auswahl, um das Ticket für das Halbfinale zu lösen. Bei einer Pleite gegen die Équipe Tricolore bliebe hingegen nur der Kampf um den fünften Platz.
DHB-Team zwischen Schonung und Signalwirkung: Die Torwart-Debatte
Für hitzige Diskussionen sorgte zuletzt die Personalentscheidung auf der Torhüterposition. Gegen Dänemark beorderte Gislason überraschend David Späth in die Startformation und ließ den bisherigen Erfolgsgaranten Andreas Wolff lange auf der Bank. Während der Coach laut Sport1 Belastungssteuerung und taktische Gründe anführte, stieß dies bei Experten auf Unverständnis. Stefan Kretzschmar und Pascal Hens hinterfragten im Format „Harzblut“ die Signalwirkung dieser Maßnahme – sowohl auf die eigene Mannschaft als auch auf den Gegner.
Obwohl Späth eine solide Leistung zeigte, wird für das Alles-oder-nichts-Spiel am Mittwoch die Rückkehr des „Wolfs“ erwartet. Ex-Nationalspieler Michael Kraus ist sich sicher, dass Wolff trotz seines wortlosen Auftritts nach dem Dänemark-Spiel innerlich brennt und bereit ist, das Tor gegen Frankreich „zuzunageln“. Neben Wolff wurden zuletzt auch die angeschlagenen Außenspieler Lukas Mertens und Lukas Zerbe geschont, um das Risiko schwererer Verletzungen vor dem entscheidenden Hauptrunden-Abschluss zu minimieren.
„Acht Millionen Prozent“ für den Traum vom Medaillenspiel
Trotz des Drucks herrscht innerhalb der Mannschaft eine fokussierte Aufbruchstimmung. Rückraumakteur Nils Lichtlein brachte es gegenüber handball-world.news auf den Punkt: Es gehe nun darum, alles zu gewinnen. Die Erfahrung aus der Vorrunde, als man gegen Spanien bereits eine ähnliche Drucksituation erfolgreich meisterte, soll nun als mentaler Rückhalt dienen. Abwehrspezialist Tom Kiesler betonte die vorhandene Kraft und das Potenzial, die Franzosen zu schlagen, während Marko Grgic vollen Einsatz versprach.
Spielmacher Juri Knorr blickt derweil realistisch auf die Situation. Dass Deutschland das Weiterkommen am letzten Spieltag der Hauptrunde in der eigenen Hand hat, bewertet er als Erfolg, da das Turnier im Vorfeld als enorme Herausforderung eingestuft wurde. Man wolle zwar nicht auf ein Remis spekulieren, sei sich des Vorteils der Ausgangslage jedoch bewusst. Der Fokus liegt nun voll auf den 60 Minuten, die über den Traum von einer Medaille bei der Heim-EM entscheiden.
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Handball-EM 2026: Tipps & Quoten
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