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DFB-Team: „Jonas Urbig ist die Nummer 1 – für die EM und die WM“

Deutschland-Fans

Zwei Stimmen, zwei Generationen, zwei klare Meinungen! In Die Ansage – präsentiert von Tipico mit OneFootball sprechen Frank Buschmann („Buschi“) und Florian Schmidt-Sommerfeld („Schmiso“) jede Woche über die Themen, die Fußball-Deutschland bewegen! Diesmal geht es um die heikelste Personalie im DFB-Team. Und bei der Frage, wer ins Tor gehört, liegen die beiden weit auseinander.

Jürgen Klopp: Ter Stegen bleibt vorerst die Nummer 1 im DFB-Tor

Ausgangspunkt ist eine klare Entscheidung von Bundestrainer Jürgen Klopp. Bis auf Weiteres heißt seine Nummer 1 Marc-André ter Stegen. Der 34-Jährige feierte gegen die Niederlande nach langer Leidenszeit sein Comeback – und entschärfte dabei gleich mehrere brenzlige Situationen auf sehenswerte Art und Weise.

Makellos war der Auftritt allerdings nicht. Neben all den starken Momenten leistete sich der Routinier nämlich auch den ein oder anderen fatalen Fehlpass. In der Einzelkritik gab es dafür am Ende die Note 3. Ein ordentliches Zeugnis – aber eben keines, das die Debatte um den Platz zwischen den Pfosten im Keim erstickt.

DFB-Elf gegen Serbien: Jonas Urbig steht heute im Tor

Schon am heutigen Donnerstag wird bei der DFB-Aufstellung jedoch wieder durchgewechselt. Wenn die DFB-Elf am 1. Oktober 2026 um 20.45 Uhr auf Serbien trifft, steht nämlich nicht der Rückkehrer, sondern Jonas Urbig im Kasten. Der Hintergrund ist schnell erklärt: Klopp hat für die vier Länderspiele insgesamt 44 Spieler berufen – verteilt auf zwei verschiedene Kader.

Im Aufgebot für diese Partie taucht der 34-Jährige gar nicht mehr auf. Für seinen Konkurrenten ist es die nächste große Bühne. Der 23-Jährige war im Sommer 2025 für sieben Millionen Euro vom 1. FC Köln zum FC Bayern gewechselt und soll ab Sommer 2027 Manuel Neuer als Stammtorwart der Münchner beerben. Ein Mann mit Perspektive also – zumindest an der Isar.

Schmiso und Buschi: Die Torwartfrage spaltet das Experten-Duo

Genau an dieser Personalie scheiden sich die Geister. „Ich würde 100 Prozent mit ter Stegen gehen, weil am Ende brauchen wir einen, der auf der Linie die Dinger hält“, sagte „Schmiso“ in der aktuellen Folge von Die Ansage – präsentiert von Tipico mit OneFootball. Für ihn zählt im Zweifel nur eines: Paraden, wenn es brennt.

Frank Buschmann sieht das komplett anders. Die Rangordnung ist für „Buschi“ längst geklärt: „Jonas Urbig ist die Nummer eins im deutschen Tor und muss das auch sein – für die EM und die WM.“ Eine echte Ansage mit Langzeitwirkung, denn sein Blick reicht weit über die anstehenden Länderspiele hinaus.

Jonas Urbig: Darum setzt Buschi auf den jungen Bayern-Keeper

Woher diese Überzeugung rührt, erklärt der Kommentator ausführlich. „Junger Mann, hat in einer nicht ganz einfachen Rolle bei Bayern München einer super Entwicklung genommen, sich so entwickelt, wie selbst bei den Bayern viele das nicht erwartet hätten“, schwärmt „Buschi“. Ein Lob in Reinform für den Schlussmann.

Sein Plädoyer endet mit einem klaren Plan: „Wir müssen etwas entwickeln. Dann stelle ich jetzt den jungen Kerl da rein – und dann ist er 2028 auf jeden Fall die unumstrittene Nummer eins.“ Ob der Youngster schon heute Abend erste Argumente liefert, zeigt das Duell mit den Serben. Die komplette Diskussion zwischen den beiden Experten gibt es im Video.

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