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Klopp vor DFB-Länderspiel gegen Serbien: „Das geht einfach nicht“

Deutschland-DFB-Fans

Nach seinen ersten beiden Länderspielen als Bundestrainer steht Jürgen Klopp mit einem 1:1 gegen die Niederlande und einem 0:1 gegen Griechenland da. Die Ausbeute ist mager, seine Stimmung ist dagegen bestens. Im Interview mit RTL/ntv zog er eine positive Bilanz und stellte klar: „Mir ist wurscht, was die Leute über mich denken.“

Jürgen Klopp zieht Bilanz: „Und der Anfang ist gemacht“

„Und der Anfang ist gemacht“, sagte der Coach. Bei der Ausbeute räumte er allerdings Abstriche ein: „Der war von den Ergebnissen her nicht so, wie wir uns das vorstellen, wie man das gerne hätte. Alles andere war genauso, wie ich es haben wollte, und ich bin jetzt damit super happy.“ Seine Zwischenbilanz macht Klopp nach zwei Spielen also nicht an Punkten fest.

Überrascht hat ihn der holprige Start nicht. „Dass wir in den Spielen nicht so funktionieren, wie man nach ein paar Monaten, ein paar Wochen oder sonst was funktionieren könnte im Fußball, das war vollkommen klar“, betonte der Bundestrainer. Warum das so ist, erklärt er am Beispiel des Griechenland-Spiels.

DFB-Pleite gegen Griechenland: Klopp verweist auf kurze Vorbereitung

Den Rückschlag gegen die Griechen führt Klopp auf die knappe Vorbereitung zurück. „Aber kein Trainer der Welt schafft es, in vier, fünf Tagen einer Mannschaft eine Spielweise auf die Festplatte zu hauen, wo sie tief stehenden Griechen mit dem fußballerischen Talent, das sie dazu noch haben, einfach einmal durchs Nasenloch spielt. Das geht einfach nicht“, so der Coach.

Grundsätzlich hält Klopp es für ausgeschlossen, eine Elf binnen weniger Tage zu einer Einheit zu formen. „Eingespieltheit ist unmöglich in der Kürze der Zeit. Tiefstehende Gegner sind die größte Herausforderung im Fußball für jede Mannschaft“, sagte er. Mit Griechenland traf die DFB-Elf genau auf einen solchen Kontrahenten.

DFB-Trainer Klopp: Breiter Kader für einen längeren Prozess

Statt auf schnelle Erfolge setzt der Weltmeister-Trainer bewusst auf einen längeren Prozess und hat dafür einen breiten Kreis an Spielern berufen. „Eine Entwicklung braucht Zeit. Wir brauchen Eindrücke von Spielern, die uns zukünftig zur Verfügung stehen. Deshalb haben wir relativ viele eingeladen, um zu gucken, wer könnte das alles sein“, erklärte Klopp.

Den nächsten Schritt kann die Mannschaft schon am heutigen Donnerstag machen. Um 20.45 Uhr trifft die DFB-Elf am 3. Spieltag der Nations League auf Serbien. Für Klopp ist es die Gelegenheit, nach dem 0:1 gegen Griechenland auch bei den Ergebnissen eine Wende einzuleiten. Zugleich liefert die Partie weitere Antworten auf die Frage, wer künftig zum festen Kreis zählt.

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