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DFB-Team – Einzelkritik: Zwei Fünfer & zwei Zweier gegen die Niederlande

Deutschland-DFB-Fans

Ein Punkt zum Auftakt, ein Gegentor in letzter Sekunde und eine Vorstellung mit Höhen und Tiefen: Beim 1:1 gegen die Niederlande zeigte die DFB-Mannschaft im ersten Spiel unter Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp zwei Gesichter. Während ein Debütant auf sich aufmerksam machte, erwischten andere einen Abend zum Vergessen. Die DFB-Einzelkritik zum Klopp-Debüt in Amsterdam.

Niederlande vs. Deutschland – Stimmen: Klopp spricht von „richtigen Problemen“

DFB-Team in der Einzelkritik: Ter Stegen nach der Pause stark

Marc-André ter Stegen: Zeigte seine Qualitäten mit dem Fuß, leistete sich in der 41. Minute allerdings einen katastrophalen Pass auf Gakpo – und parierte dessen Schuss im Anschluss selbst. Verhinderte den Ausgleich durch Dumfries (60.) und rettete gegen Meerdink (73.). In Durchgang zwei stark, beim Gegentreffer chancenlos. Note 3.

Philipp Treu: Debütant vom SC Freiburg, der als Rechtsverteidiger von Beginn an auch offensiv mitwirkte. Harmonierte gut mit Adeyemi und bereitete den Treffer von Nmecha vor (32.). Note 2.

Einzelkritik: Schwacher Abend für die DFB-Innenverteidigung

Jonathan Tah: Machte seinen Stellungsfehler selbst wieder gut und verhinderte ein Eins-gegen-Eins zwischen Brobbey und ter Stegen – war dabei aber nah an Elfmeter und Roter Karte dran (11.). Kam sonst teilweise zu spät, kein guter Abend des Bayern-Verteidigers. Note 4.

Nico Schlotterbeck: Machte den sichereren Eindruck als sein Nebenmann, überzeugend war das aber ebenfalls nicht. Gewann immerhin viele Kopfballduelle. Note 3.

DFB-Einzelkritik: Brown fällt bei Klopps Premiere ab

Nathaniel Brown: Hatte große Probleme mit der Geschwindigkeit von Oranje und leistete sich immer wieder Stellungsfehler. Seine auffälligsten Aktionen hatte er nach vorne – als Linksverteidiger deutlich zu wenig. Note 5.

Felix Nmecha: In der Anfangsphase kaum zu sehen, traf dann aber mehr oder weniger aus dem Nichts zur Führung (32.). War der schwächere Part neben Kimmich, Feierabend nach 65 Minuten. Note 3.

Joshua Kimmich überzeugt als Chef im Mittelfeld

Joshua Kimmich: Organisierte das Spiel von Beginn an und brachte Ruhe in den Aufbau. Leitete den Führungstreffer ein, kämpfte in der Defensive und überzeugte mit sehr gutem Stellungsspiel. Note 2.

Nadiem Amiri: Rückte kurzfristig für Musiala in die Startelf, blieb aber weitgehend unsichtbar. Auffälligste Szene: ein Foul gegen Dumfries mit anschließender Rudelbildung und berechtigter Gelber Karte. Note 5.

Einzelkritik: Adeyemi vergibt die dickste Chance

Kevin Schade: Bemüht auf dem linken Flügel, kam aber nie richtig ins Spiel. Bei einem Konter verpasste er das Zuspiel auf Adeyemi. Feierabend nach 65 Minuten. Note 4.

Karim Adeyemi: Viele Ballkontakte in der Anfangsphase, brachte Schwung ins deutsche Offensivspiel. Vergab in der 38. Minute eine Riesenchance, als er das Leder aus fünf Metern über den Kasten ballerte. Note 3.

Havertz-Ausfall: Ebnoutalib belebt das DFB-Spiel

Kai Havertz: War kaum am Spiel beteiligt und musste nach 28 Minuten raus – der Oberschenkel zwickte, zuvor gab es einen Tritt aufs Knie. Note 4.

Younes Ebnoutalib (ab Minute 30 für Havertz): Sorgte nach zwei Minuten direkt für den ersten Abschluss, den Verbruggen parierte. Belebendes Element, half auch in der Defensive. Note 3.

DFB-Einzelkritik: Die weiteren Joker im Überblick

Chris Führich (ab Minute 65 für Schade): Setzte ein, zwei offensive Akzente und wirkte belebend, half auch in der Defensiv. Note 3.

Anton Stach (ab Minute 65 für Nmecha): Unauffällig, was auf dieser Position durchaus als Kompliment zu verstehen ist. Note 3.

Serge Gnabry (ab Minute 80 für Adeyemi): Zu spät für eine Bewertung.

Yannik Engelhardt (ab Minute 80 für Amiri): Zu spät für eine Bewertung.

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